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aus dem Tierheim

Aktuelles

03.09.2010
HR3 im Gießener Tierheim - Hessencamper unterwegs!

Die beiden Hessencamper, Natalie Putsche und Tobias Kämmerer haben sich an ihrem letzten Tag der Aktion "Hessencamper" unser Tierheim Gießen ausgesucht. Und sie hatten, neben viel Arbeit, auch viel Spaß bei uns und haben sich ihre Verpflegung redlich verdient.

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22 Hunde, 90 Katzen und 20 Kleintiere leben derzeit im Tierheim in Gießen und warten darauf, von neuen Besitzern mit nach Hause genommen zu werden. Hoffentlich kann Natalie sich zurückhalten und packt nicht gleich alle Tiere ein, denn die bekennende Tierliebhaberin dürfte mit Sicherheit das eine oder andere Tier in Gießen in ihr Herz schließen. Aber der Tierheim ist kein Streichelzoo, sondern hier muss auch ordentlich gearbeitet werden: Bei ihrer letzten Aufgabe müssen Natalie und Tobi die Zwinger der Tiere reinigen und jede Menge Futternäpfe füllen. Aber das werden sie doch wohl auch noch hinbekommen, oder?
Tierliebhaberin Natalie wird diese Aufgabe bestimmt lieben: Jede Menge Hunde, Katzen und andere Kleintiere warten im Tierheim in Gießen auf Streicheleinheiten - und auf jemanden, der ihre Zwinger säubert... Hier geht's zum Radiomitschnitt
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29.8.2010
Sommerfest im Gießener Tierheim

Bei diesmal leider ungewohnt schlechtem Wetter fand trotz der Baustelle für das neue Hundehaus und entsprechend etwas kleinerem Rahmen wieder ein erfolgreiches und fröhliches Sommerfest im Tierheim Gießen statt.
Viele Besucher kamen und ließen sich vom Vorstand, dem Geschäftsführer und den Mitarbeitern über die Baustelle informieren, die schon deutlich die Umrisse des neuen Hundehauses zeigt. Geduldig erläuterten die "Eingeweihten", was es zu der neuen Quarantäne zu erklären gab: viele schöne neue Zimmer, die Ausläufe und den komfortablen Eingangsbereich. Der gelegentliche Regen tat der Stimmung keinen Abbruch! Viele Besucher waren trotz allem gekommen, sich die Baustelle anzuschauen und die Veranstaltung zu genießen.
Es gab wie gewohnt viele leckere Speisen und Getränke leckeren selbst gebackenen Kuchen und Kaffee, Gegrilltes, und andere feine Leckereien. Ganz besonders stießen die gefüllten süßen oder pikanten Crepes von Bodo Mann, der im "richtigen Leben" der Architekten des Hundehauses ist, und seinem Team, auf Begeisterung.

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Bei ihrer Begrüßung lobte die 1. Vorsitzende des Vereins, Hanna-Maria Rethorn, die vielen fleißigen Helfer, die in den letzten Tagen alles vorbereitet hatten, geputzt, sortiert und dekoriert und in vielen Stunden das Tierheim mit großem Eifer und Fleiß auf das Sommerfest vorbereitet hatten. So blitzte und blinkte alles wieder. Frau Rethorn bedankte sich bei allen Helfern und Mitarbeitern für den großartigen Einsatz. Alle freuten sich über die imposanten Vermittlungszahlen besonders des letzten Monats, die dafür sorgten, dass außer vieler Welpen auch jede Menge erwachsener und bereits länger im Tierheim sitzenden Hunde ein neues Zuhause gefunden haben.
Ein besonderes Missgeschick erlebte die kleine Hündin Donja, die kurz nach ihrer Vermittlung vor 10 Tagen verloren ging. Erst nach langem Suchen und Versuchen von engagierten Mitarbeitern und Tierschützern das verschüchterte , sehr scheue Tier wieder einzufangen, wurde Donja durch den unermüdlichen Einsatz der kleinen Shirin endlich wieder zurück gebracht. Frau Rethorn bedankte sich bei der Schülerin sehr herzlich im Namen des Tierheim-Teams mit einem Gutschein vom Fressnapf.
Es wurden neben vielen kleineren Spenden auch mehrere Bausteine (das sind Spenden in Höhe von mindestens 100,-€ für das Hundehaus) erworben. Der Flohmarkt war wieder ein großer Erfolg, außerdem waren Informations- und Verkaufsstände von den Partnerorganisationen Anaa Madrid, Fressnapf, Osiris-Hundebestattungen, Vier-Pfoten, das Seniorenheim "Ensemble" und weitere Stände tierfreundlicher Menschen vor Ort.
Ein fröhliches abwechslungsreiches Programm wurde gezeigt, u.a. präsentierte Frau Astrid Paparone, die Hundetrainerin, einige der Tierheimhunde, die noch ein Zuhause suchen, wie Naidoo, Nenucco und Jule. Sie finden die Tiere unter www.tsv-giessen.de
Auch eine Besuchergruppe aus dem Seniorenheim "Ensemble" aus Gießen war vor Ort, und aus ihren Reihen wurden sogar einige Lieder präsentiert, die Herr Wolfgang Schmidt zum Besten gab.
Alle waren am Ende zufrieden, satt und etwas nass,…und einig, dass es trotz aller Handicaps ein erfolgreiches Sommerfest war, zumal wunderbarerweise ein ganz besonderes Sorgentier, der Schäferhund Lord aus sehr schlechter Haltung einen guten Platz in einer neuen Familie mit einer weiteren Hündin gefunden hat, und auch der letzte Welpe Venja vermittelt wurde.

28.8.2010
Spendenlauf zugunsten des neuen Hundehauses

Heute fand der erste Spendenlauf zugunsten des neuen Hundehausbaus statt. Der Wettergott meinte es gut mit den Läufern: Alle blieben trocken! Sowohl die 2-Beiner, als auch die 4-Beiner hatten viel Spaß dabei. Kinder auf Fahrrädern waren ebenso unterwegs, wie Großmama Rethorn mit ihrer Enkeltochter - auf Inlinern mit Kinderwagen!
Es ging eine ca 7.5 km-lange Strecke durch die Wieseck-Aue bis nach Trohe und zurück.So konnten die schnelleren Läufer die Nachhut entsprechend anfeuern. Alle haben super durchgehalten, wir danken allen Teilnehmern sehr herzlich für Ihren Einsatz.
Der Preis wurde von unserer kleinsten Teilnehmerin gezogen und der Gewinner des Segelfluges war Jan Paparone, der sich schon darauf freut, bald "in die Luft" zu gehen.
Und vielleicht bis zum nächsten Jahr`?

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16.7.2010

Flohmarkerlös für's Tierheim Gießen
Die beiden Mädchen, Natalie P. und Johanna S. haben mit einigen Freunden in Kienzenbach einen Flohmarkt veranstaltet und den Erlös für den Bau unseres neuen Hundehauses gespendet. Vielen Dank, wir freuen uns sehr darüber! Nun wünschen wir euch noch schöne Ferien,
euer Tierheim-Team


10.7.2010
Motorradclub Saasen spendet Baustein für unser Hundehaus.

Tierfreunde und Motorradfahrer? Das passt offensichtlich gut zusammen! Der Motorradclub in Saasen sammelte Geld, um sich mit einem Baustein an unserem neuen Hundehaus zu beteiligen. Tolle Idee! Und wir danken den Bikern ganz herzlich dafür.
Und wünschen Ihnen Immer gute und gesunde Fahrt !



1.6.2010
Wieder Giftköder in Marburg und nun auch Gießen!

Vorsicht an alle Hundebesitzer, im Raum Marburg wurden Giftköder, Fleischbällchen mit Glasscherben u. Ä. gefüllt, ausgelegt. Wenn Ihr Hund unkontrolliert Nahrung in der Landschaft aufnimmt, so sollten Sie ihn zur Zeit besser an der Leine lassen. Wenn Ihnen jemand auffällt, der diese Köder ausgelegt haben könnte, so melden Sie sich bitte umgehend bei der örtlichen Polizei.
Gefunden wurden sie bereits in: Schönstadt, Kyffhäuser, Lahnbrücke Südbahnhof, Schäferhundplatz Cölbe...!
9.6.2010: heute wurden in
Kleinlinden Fleischbällchen mit Nadeln gespickt gefunden! Außerdem Giftköder in den Wieseck-Auen und am Segelflugplatz!
Wenn Sie solche Köder finden, bitte melden Sie es unbedingt und umgehend uns und bei der örtlichen Polizei, danke!




Kleidersammlung oder Tierfänger ?

Wieder erreichte uns eine Meldung, dass nach einer Kleidersammelaktion (es werden vorher leere Korbe an jedes Haus gestellt) auffallend viele Tiere, hauptsächlich Katzen, verschwunden sind.
Deshalb: Halten Sie die Augen offen und melden Sie es der Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt. Wenn möglich, so behalten Sie Ihr Tier nachts im Haus, während die Sammelaktion läuft und lassen sie es tagsüber nicht unbeobachtet!
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25.6.2010
Unser Sorgentier Gipsy hat es heute auch geschafft. Sie kam vor ca. 2 Monaten aus schlechter Haltung zu uns und war sehr verstört. Heute kam eine nette Familie zu uns, die bereits eine Hündin von uns aufgenommen hatte. Es war Liebe auf den ersten Blick, die Hunde vertrugen sich ebenfalls auf Anhieb.
Gipsy, wir freuen uns riesig für dich, altes Mädchen! Du hast es so sehr verdient, endlich ein glückliches Hundeleben führen zu dürfen. Alles Gute! Dein Tierheim-Team

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21.5.2010

Weihnachten im Tierheim!
Heute kam ein sehr lieber Tierfreund zu uns und hatte den Arm voller Geschenke für unsere Schützlinge.Funkelnagelneue Halsbänder, Futterdummies, jede Menge Spielzeug.... einfach toll.
Leider konnten wir uns aufgrund des turbulenten Betriebes heute nicht wirklich dafür bedanken und sind darüber gar nicht glücklich.
Lieber Tierfreund, wenn Sie diesen Artikel lesen: bitte bitte melden Sie sich nochmal kurz bei uns im Tierheim.1000 Dank schon mal vorab an dieser Stelle,

Ihr Tierheim-Team





19.5.2010
Leo hat's geschafft!
Fast zwei Jahre saß der Hundesenior bei uns im Tierheim und es war eine sehr harte Zeit für ihn. Und da Leo schon ein betagter und etwas knurzeliger Hundemann ist, hatten wir die Hoffnung fast aufgegeben. Fast, denn wir hatten es über's Fernsehen, Presse, Hundezeitschriften.... versucht. Irgendwo musste doch der richtige Mensch für Leo leben! Schließlich haben wir den letzten Trumpf ausgespielt: Leo wurde der Patenhund der Waldschule in Daubringen... Jeder, wirklich jeder Hund, den diese Kinder als Patenhund hatten, wurde innerhalb kürzester Zeit vermittelt. Wir können es selbst kaum glauben. Und nun ist es wieder passiert:

Heute kam ein sympatisches Ehepaar aus dem Westerwald in unser Tierheim, welches sich kürzlich von ihrem alten Hund verabschieden musste.

Sie suchten auch einen älteren Herrn mit 4 Pfoten und Leo hat seinen ganzen Charme ausgespielt. Man hätte meinen können, er wußte es: Ruckzuck hat er die beiden um seine Pfoten gewickelt und heute Abend schläft er nun endlich endlich in seinem neuen Zuhause!
Danke an die Menschen, die wieder einmal einem alten Hund eine Chance geben!
Leo, wir freuen uns riesig für dich!
Nachtrag Juni 2010: Wir haben eine sehr erfreuliche Rückmeldung erhalten, Leo hat sich gut eingelebt und sein neues "Management" ist sehr glücklich mit ihm!

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29.4.2010
Fortbildung mit Hundetrainerin Perdita Lübbe

Heute war ein sehr spannender und lehrreicher Tag im Tierheim. Astrid Paparone hatte bereits vor Monaten einen gemeinsamen Trainingstermin mit Perdita Lübbe bei uns im Tierheim organisiert, wofür wir sehr dankbar sind!
Bei bestem Sommerwetter erklärte Perdita Lübbe anhand von unseren tollen Laienschauspielern: Barnie, Sammy und May, wie Hunde mit uns Menschen kommunizieren. Alles wurde auf Video aufgenommen und hinterher gemeinsam analysiert. Mitarbeiter und viele Gassigeher lauschten gespannt, aber auch erstaunt, wie wenig wir Menschen von den doch recht deutlichen Hundesignalen erkennen. Im Grunde kann man in den Hunden lesen, wie in einem Buch - wenn wir uns die Mühe machen, deren Sprache zu verstehen und zu erlernen. So manches Mißverständnis könnte vielen Hundebesitzern - und vor Allem deren 4-beinigen Freunden - erspart bleiben. Und es war sicherlich nicht der letzte Besuch von Perdita Lübbe, sie war begeistert von unseren Tieren und von unserem Team. Und auch die Arbeit von Astrid Paparone, sowie Carola Lenze sind von unschätzbarem Wert für unser Tierheim."Eine tolle Atmosphäre habt ihr hier in eurem Tierheim" bemerkte P-Lübbe dann auch ganz beeindruckt.
 


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25.4.2010,
Eine tolle Überraschung heute im Gießener Tierheim
Zu der ganz normalen Sonntags-Öffnungszeit um 15 Uhr wurden heute die Tierheim-Mitarbeiter von einer tollen Aktion überrascht:Ein Junge kam mit seiner Mutter in das Tierheim in Gießen und überreichte im Büro ein Glas mit gesammelten Spenden an die Mitarbeiterin!Die stattliche Anzahl von Scheinen und Münzen wurde auf den Schreibtisch geleert. Es kam eine Summe von 43,69 € zusammen.Tom Gärtner war mit seiner Mutter Simone nach Gießen gefahren, um seine Spende im Tierheim abzugeben. Tom erzählte ein bisschen stolz, dass er und eine Freundin Marisa in seinem Wohnort Kirchvers schon seit einiger Zeit herumgegangen war und die Bewohner um eine Spende für das Tierheim gebeten hatte. Diese wunderbare und großartige Aktion erfreute die Mitarbeiter sehr und sie nahmen die Spende gerne an. Natürlich wurde auch gleich ein Foto gemacht, muss doch eine solche ganz besondere Aktion auf der Homepage festgehalten werden. Die kleine Podenco-Hündin Millie durfte mit aufs Bild und Tom war stolz, die Leine halten zu können. Anschließend schauten sich die beiden Spender ein bisschen im Tierheim um.Vielleicht macht dieses Beispiel ja Schule?




 
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8.4.2010
HR-Fernsehen im Gießener Tierheim

Vor zwei Tagen erreichte uns ein Anruf vom HR-Fernsehen. "Können wir bei Ihnen für einen Beitrag über die finanzielle Situation der Tierheime in Deutschland drehen?" Natürlich haben wir uns sofort bereit erklärt.Das Tierheim Gießen stand also heute exemplarisch für die Not der Tierheime in Deutschland. Auch Herr Günkel, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes war anwesend und stand geduldig Rede und Antwort. Viele Fragen wurden gestellt, die finanzielle Situation der Tierheime beleuchtet. Das Tierheim wurde für 3 Stunden zum Set, unsere 2te Vorsitzende, Katja Kastl, führte das interessierte Kamerateam durch alle Abteilungen unseres Tierheims. Caro Lenze, eine unserer beiden Hundetrainerinnen, ließ Rotti-Mix "Buzz" seinen ganzen Charme vor der Kamera ausspielen.Unsere 4-beinigen Schützlinge fanden das alles natürlich sehr aufregend.Sie können den Filmbeitrag in der Sendung "defacto"am Sonntagabend, 11.4.2010 um 18.oo im HR-Fernsehen anschauen. Oder auch hier (wenn der Film nicht direkt gezeigt wird, klicken Sie bitte unter dem Text auf: Zu Media-Player wechseln)
Herzlichen Dank an alle Helfer, die am heutigen Nachmittag so spontan bereit standen.




 

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26.3.2010, leider aus aktuellem Anlass:
Warnung vor Welpenkauf aus Osteuropa

Unter der Anzeige "Reinrassige Welpen preiswert abzugeben" verbergen sich oft Hunde, die aus dem Ausland, meist aus Osteuropa, importiert werden.
Das SWR-Fernsehen berichtete kürzlich über den "Tiermarkt zu Schnäppchenpreisen" in Polen. Dort wurde eine Riesenauswahl von Tieren in einer großen Halle angeboten. In kleinen Boxen, wurden z.B. Hundewelpen nach Hunderassen fein säuberlich sortiert, vermarktet. Verdächtig war, dass keine Muttertiere zu sehen waren. Hundewelpen, viel zu früh der Mutter weggenommen, verhaltensgestört, krank.
 



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Im Umgang mit den Menschen sind sie scheu und ängstlich. Es findet keine Beratung über rassetypisches Verhalten statt. Die wenigsten Tiere haben je einen Tierarzt gesehen. Beim Kauf dieser Welpen, werden Sie sehr viel Geld in der Zukunft für Arztkosten ausgeben müssen, wenn sie denn überhaupt überleben. Egal, der Preis lockt. Seit neuestem werden Hunde in großen Farmen für den europäischen Markt gezüchtet. Nicht nur die kleinen Welpen leiden, vor allen Dingen ihre Mütter. Kaum jemand weiß, unter welchen Bedingungen die Hunde gehalten werden. Sie werden als Gebärmaschinen benutzt. Zweimal im Jahr müssen die Weibchen Junge bekommen, in winzigen Unterkünften, schlecht versorgt, fern von allem, was ein kleiner Hund in den ersten Wochen kennen lernen muss. Verdreckt und krank, den Bauch voller Würmer, wenn nicht sogar mit schlimmen Krankheiten infiziert und voller Parasiten. Wenn die armseligen Hündinnen nicht mehr zur Vermehrung dienen können, weil sie verbraucht, ausgelaugt und krank sind, werden sie "entsorgt". Das ist tierverachtend und grausam, aber wohl ein einträgliches Geschäft, da mit dem Mitleid der Interessenten spekuliert wird.
Auch wenn Ihnen die kleinen Welpen Leidtun, lassen Sie sich nicht zum Kauf hinreißen. Jeder Kauf hat weitere "Welpenproduktion" zur Folge.
Der Tierschutzverein Gießen hat schon vor Jahren über dieses schmutzige Geschäft berichtet. Da man nichts in der Hand hat, sind die Organisationen auf Informationen und Adressen, über die Machenschaften der Händler, angewiesen. Sollten Sie - wie in den letzten Tagen beobachtet - solche Welpenhändler sehen, informieren Sie bitte die Behörden. Ordnungsamt, Veterinäramt oder die Polizei sind die Ansprechpartner dafür! Geben Sie sich als Interessent aus, fragen Sie nach dem Preis und den Papieren der Tiere, möglichst mit Zeugen! Machen Sie Fotos.
Es ist damit zu rechnen, dass die Händler sich in den umliegenden Ortschaften auf die Suche nach Käufern machen!
Wenn Sie sich wirklich für einen Welpen interessieren, und das nicht nur, weil er so niedlich und hilflos aussieht, schauen Sie bitte erst einmal im Tierheim vorbei. Die Anschaffung muss vorher gut überlegt sein, denn den neuen Hausgenossen hat man ja vielleicht 15 Jahre!
Die Welpen kosten ihren Preis, weil sie medizinisch versorgt, meistens geimpft, entwurmt, gechipt aber dafür alle "pumberl" gesund sind. Unter www.tsv-giessen.de können Sie alle unsere Tiere auf unserer Homepage besuchen. Sie wird täglich aktualisiert.Das Tierheim ist außerdem geöffnet Freitag, Samstag und Sonntag von 15.00 bis 18.00 Uhr. Telefonische Beratung unter der Nummer 0641-52251 montags bis donnerstags von 10.00 bis 12.00 Uhr.

(Text: Sabine Hofmann)
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Hunde aus Spanien in unserem Tierheim?

Da es immer wieder Fragen zu dem Thema gibt, warum der TSV-Gießen Hunde aus Spanien vermittelt, möchten wir gerne dazu Stellung nehmen.
Als Tierschützer ist zunächst für uns ein Tier in Not immer ein Tier, egal ob aus deutscher, spanischer oder polnischer Herkunft. Wir möchten immer helfen, wenn wir dazu in der Lage sind. Wir betreiben Tierschutz ohne Grenzen!
Deshalb kooperieren wir mit 2 ausländischen Tierheimen, von denen wir gelegentlich auch Hunde übernehmen, sofern wir den Platz dafür haben.Dies sind dann dringende Notfälle, weil unsere Partner-Tierheime überlaufen, sich nicht mehr zu helfen wissen und die Tiere ansonsten in Tötungsstationen vernichtet werden !
Es handelt sich dabei um Hunde, die
keine Konkurrenz für unsere deutschen Hunde sind.
Diese sind nämlich eher die schwer vermittelbaren Hunde:groß, verhaltensgestört, älter und/oder krank. Sie sitzen oft monate- oder sogar jahrelang in unseren Tierheimen und finden kein neues Zuhause. Gesucht werden aber bei uns aber oft kleinere Hunde, gesund, kinderfreundlich und unkompliziert. Und Interessenten, die einen kleinen Hund suchen, gehen nicht mit einem großen und/oder alten Tier nach Hause, nur weil gerade kein kleiner Hund vorhanden ist.
Diese Menschen gehen dann zu anderen Anbietern, teilweise auch unserösen Händlern,die Welpen aus dem Kofferraum verkaufen.Krank, nicht sozialisiert, verhaltensgestört und traumatisiert und unter grausamsten Umständen "produziert",sind sie eher ein Risiko und kosten durch teure medizinische Behandlungen viel Geld.Oft genug überleben sie auch nicht, weil sie nicht versorgt und viel zu früh von ihren Müttern getrennt hierher transportiert werden und einem unvorstellbaren Stress ausgesetzt werden.







 

Leider heizt man damit aber die Tierproduktion im Osten weiter an. Dann geht es nicht mehr um Tierschutz, sondern es ist eine kriminelle Geldmacherei, durch Produktion extra für diesen Markt. Das kann nicht in unserem Interesse liegen und wir verabscheuen diese Praktiken zutiefst! Mehr dazu lesen Sie hier
Deshalb übernehmen wir lieber passende, kleinere Hunde, die über Tierheime in Spanien abgegeben werden, die nur existieren können, wenn sie Fundtiere und Tiere aus Tötungsstationen hierher weitergeben können, Gelder für die Kastrationen und Impfungen von uns erhalten, um Tierschutz vor Ort betreiben zu können.
Und hier bei uns werden die eigentlich unbezahlbaren Kosten der unvermittelbaren, teuren Langzeitinsassen unserer Tierheime von diesen , "unkomplizierten" Hunden aus Spanien mitgetragen.
........Somit ist ALLEN geholfen!

  • den spanischen Hunden auf der Strasse durch Mitfinanzierung der Kastrationen
  • denjenigen Hunden, die nach Deutschland reisen dürfen
  • dem spanischen Partner-Tierheim, welches ständig überfüllt ist
  • den deutschen Hunden in unserem Tierheim, die von den Kurzzeitspaniern mitfinanziert werden
  • und schließlich den Menschen, die sich einen kleinen neuen Hausgenossen zulegen möchten und das eben nicht vom Parkplatz, sondern aus dem Tierheim

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15.1.2010
Tierschutzverein Laubach überreicht Spende an Giessener Tierheim

Der Tierschutzverein Laubach, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Ulrich Möll, den Kassenwart Günter Haas und den Beisitzer Dr. Reiner Lötzsch, waren gestern nach Gießen gereist, um dem Partner-Tierheim eine Spende zu überreichen. Wie schon in den letzten Jahren wurde damit die Zusammenarbeit der Vereine gewürdigt, die sich sehr gut ergänzen.Die Laubacher Tierschützer, die sich vor Ort der Tierschutz-Problematik annehmen, dort Kastrationsaktionen durchführen, sich für Tiere in schlechter Haltung einsetzen, Fundtiere kurzfristig aufnehmen und an die Besitzer zurück geben, verunglückte oder misshandelte Tiere an die richtigen zuständigen Stellen weitergeben und vieles andere mehr.



 

Wenn es aber um längere Versorgung von Katzenwelpen, mit oder ohne Mütter, um Aufnahme von ausgesetzten Hunden, größere Anzahl von Tieren usw. geht, dann wird der Tierschutzverein Gießen aktiv und unterstützt mit seiner Quarantänestation und den vielen Unterbringungsmöglichkeiten den Laubacher Verein. Dies honorieren die Laubacher Tierschützer auch in diesem Jahr wieder mit einer Summe von 700,-€ aus ihrem Vereinsvermögen, die gestern in Gießen Hanna Maria Rethorn als 1. Vorsitzende in Anwesenheit von Geschäftsführer Robert Neureuther und Schriftführerin Angela Achenbach-Heinzerling sehr erfreut entgegennahm. Im Gegenzug bedankten sich die Giessener Tierschützer mit einer attraktiven Baustein-Urkunde, da der großzügige Laubacher Betrag auch für den Bau des neuen Hundehauses verwendet wird. Damit wird der TSV Laubach auch auf dem Spenderschild erscheinen, die die Giessener erstellen, um sich bei den Spendern zu bedanken. Jeder, der dem zustimmt, wird beim Erwerb eines solchen ideellen Bausteins (ab einem Betrag von mindestens 100,-€) dauerhaft dort eingetragen. Die bisherige Spenderliste ist bereits >> hier<< einsehbar.
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DANKE!!!

Der Tierschutzverein Gießen möchte sich bei allen Spendern ganz herzlich bedanken, die vor Weihnachten einen Baustein erworben und dann an andere Tierfreunde verschenkt haben. Sie haben mit Ihrer großzügigen Spende (fünfstellig) einen wichtigen Beitrag für den Neubau unseres Hundehauses geleistet.Wir danken Ihnen - und natürlich auch allen anderen Spendern aus 2009 - im Namen unserer Tiere ganz herzlich dafür! Die Liste der Spendernamen von 2009 wird erstellt und im Tierheim ausgestellt.
Einsehen kann man sie auch schon >> hier <<

Ihr Tierheim-Team


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Silvester - nicht für alle ein Spaß!

Gerade ist der letzte Weihnachtsfeiertag vorbei, da stapeln sie sich wieder in den Geschäften die Böller, Kanonenschläge, Frösche und viele Sorten von bunten Raketen. Jedes Jahr erobern neue modernere noch lautere, noch buntere Knaller den Markt. Schön sieht es schon aus, wenn es dann Silvester ist, Ahhs und Ohhs kann man hören, sich einen steifen Hals holen vom "Nachobenblicken". Aber nicht alle freuen sich daran, was wir Menschen uns wieder ausgedacht haben, um die bösen Wintergeister zu vertreiben!

Die Tiere in Feld und Wald, auf den Weiden, auf Gewässern, in den Ställen und Gärten erleben die schlimmste Nacht des Jahres. Aber auch unsere Haustiere, Hunde, Katzen, Kleintiere geraten meist in Panik, verkriechen sich und zittern vor Angst. Wir sollten dem Rechnung tragen und Rücksicht nehmen:
einen möglichst großen Abstand halten, wenn wir selber mit den nicht ungefährlichen Knallern umgehen, nie auf Mensch oder Tier richten, sich vergewissern, dass kein Tier in der Nähe ist, wenn wir einen Feuerwerkskörper zünden. Wir Tierhalter zu Hause sollten uns möglichst normal verhalten, kein Mitleid zeigen (ach du Armer, jetzt hast du wieder so eine Angst, komm auf den Arm, ach du zitterst ja…), das bestätigt den Tieren, dass der Besitzer auch Angst hat und es ist noch mehr verunsichert. Man kann dadurch den Lärm dämpfen, dass Fenster und Türen geschlossen sind, möglichst auch - wenn vorhanden - die Läden schließen und damit die Kanonenschüsse und Lichtblitze ausschließen. Katzen sollten überhaupt drinnen bleiben, möglichst schon 2, 3 Tage vorher. Das Tier sollte nicht allein gelassen werden. Leise Radiomusik als Geräuschkulisse hilft, die Schüsse zu übertönen. Man kann mit Freunden oder der Familie auch so fröhlich sein. Eventuell kann man auch ein leichtes Beruhigungsmittel für die Tiere besorgen, sollte es aber vorher mit dem Tierarzt absprechen. Manche Tiere reagieren gut auf homöopathische Rescuetropfen. Wenn man versucht, es dem Tier auf diesem Wege leichter zu machen, ist schon Vieles getan, dass wir eine schöne Nacht der Lichter zu erleben. Vielleicht könnten wir alle sogar auch darüber nachdenken, dass wir überhaupt auf Böller verzichten. Mit dem ersparten Geld kann man auch etwas Sinnvolleres anfangen. Nicht ganz uneigennützig denken wir dabei natürlich auch an die Unterstützung von Tierschutzprojekten wie unser Hundehaus…..oder natürlich auch andere soziale Projekte.
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23.12.2009
Maintowerbericht ein voller Erfolg für unsere Welpen
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Das Telefon stand nicht still, nachdem am 22.12.09 ein Bericht über unsere 4 Welpen im HR-Fernsehen lief. Bedingung: Wir suchten erfahrene Menschen für unsere "kleinen" Wollknäuele und sie sollten nicht als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landen. Für Welpen ist das Tierheim kein Ersatz für den gerade in den ersten Monaten so wichtigen Familienanschluß. Deshalb war es uns wichtig, auch über die Medien einen geeigneten Platz für unsere jungen Schützlinge zu suchen.Die Menschen, die wir dann am nächsten Tag ins Tierheim einluden, hatten sich von ihrem Hund erst kürzlich verabschieden müssen und waren nun wieder auf der Suche nach einem neuen Familienmitglied.

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Es wurde lange beschnuppert, gespielt und geflirtet bis jede Familie "ihren" neuen Freund gefunden hatte. Nicht nur wir waren überglücklich, dass am Ende des Tages ALLE 4 Junghunde in eine liebe und hundeerfahrene Familie ziehen durften. Bärli, Pamelo, Martinez und Kamina, macht's gut, Ihr Vier, wir wünschen Euch das Allerbeste und ein richtig glückliches Hundeleben ! Und in Kürze kommen wir Euch nochmal besuchen, damit wir auch sicher wissen, dass es Euch gut geht!
Euer Tierheim-Team



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Keine Tiere unter dem Weihnachtsbaum!

Alle Jahre wieder……
die Weihnachtszeit nähert sich. Und wieder, wie in jedem Jahr, überlegen Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten, womit den lieben Kleinen denn diesmal eine Freude gemacht werden könnte……
Leuchtende Kinderaugen erhofft man sich dann, wenn ein kleines felliges Lebewesen unterm Weihnachtsbaum sitzt, ein Hund oder eine kleine Katze, Kaninchen, Meerschweinchen, eine Schildkröte oder ein anderes Tier:
Oft wird aber dabei vergessen, dass vor der Anschaffung eines solchen "Geschenkes" die wichtigsten Fragen nicht geklärt wurden:

  • Welches Tier passt zu uns?
  • Welches Tier kann ich in meinen vorhandenen Wohnverhältnissen unterbringen?
  • Wer kümmert sich um das Tier?
  • Ist eine Tierhaltung vom Vermieter erlaubt?

Hunde oder Katzen, auch Kaninchen können über 15 Jahre alt werden: sind diese Jahre für uns überschaubar, so dass wir stets für die Tiere sorgen können?

  • Habe ich genügend Zeit und Geduld, mich mit dem Tier ausreichend zu beschäftigen?
  • Sind alle Familienmitglieder mit dem Tier als Hausgenossen einverstanden?
  • Sind alle frei von Tierallergien?
  • Habe ich genügend Toleranz, besonders bei einem jüngeren Tier, wenn es Unordnung oder Schaden anrichtet?
  • Bin ich bereit, in der Eingewöhnungszeit neu aufgenommener Tiere meine eigenen Interessen zurückzustellen?
  • Haben wir uns über die Anforderungen des Tieres bezüglich der Pflege, und Verhaltens genügend informiert?
  • Ist jeder in der Familie bereit, sich um ein krankes Tier zu kümmern, auch wenn sich die Krankheit länger hinzieht und von unangenehmen Begleiterscheinungen wie Durchfall und Erbrechen begleitet ist?
  • Bringe ich das Geld für die notwendige ärztliche Versorgung auf, für Impfungen, Steuer oder Haftpflichtversicherungen?
  • Ist die Unterbringung des Tieres gesichert, auch wenn es in Urlaub nicht mitfahren kann? Bin ich bereit, notfalls auch auf eine Urlaubsreise zu verzichten?
  • Ist jemand in der Familie bereit, auch bei Eis und Schnee, Wind oder Regen längere Spaziergänge zu übernehmen, um das arteigene Bewegungsbedürfnis meines Hundes zu befriedigen?


Sollten einzelne Fragen nicht mit Ja beantwortet werden können, sollte man von einer Adoption eines Tieres absehen. Kurz nach den Feiertagen werden viele Tierheime überschwemmt mit Tieren, die ohne genügend Überlegung und Planung angeschafft wurden. Wenn der Alltag einkehrt, kommen die Probleme:

  • Wer versorgt das Tier, wenn die Schule beginnt?
  • Was, wenn der Hund noch nicht stubenrein ist und noch nicht mehrere Stunden allein bleiben kann? Die Katze die Türen zerkratzt, der Hamster nachts aktiv ist, wenn das Kind schlafen muss?
  • Die Ratten haben unerwartet Nachwuchs bekommen, weil die Tiere eben doch nicht gleichgeschlechtlich waren, wie im Geschäft versprochen, usw.


Deshalb bitten wir Sie dringend:
Schenken Sie zuerst nur ein Buch über die Haltung der vorgesehenen Tiere! Lassen Sie sich Zeit! Ein Tier kommt erst, wenn alle Fragen positiv geklärt wurden und niemals(!) als Überraschung ins Haus!
Und bitte - immer aus dem Tierheim!

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Großer Auflauf im Gießener Tierheim, 3.12.2009

Wieder kamen gestern im Giessener Tierheim Hunde aus einem Animal Hoarding Fall an: viel zu viele Tiere werden gehortet, leben eng zusammen und pflanzen sich kreuz und quer fort, ohne artgerecht versorgt zu sein, Auslauf und Platz zu haben. Mehrere Transporter brachten die 25 Hunde in großen Transportboxen auf den Hof. Nacheinander wurden die Kisten entladen und die Tiere aus ihren Gefängnissen befreit. Durcheinander wie sie waren wollten einige überhaupt nicht aus der Box, da sie nicht wussten, was da draußen schon auf sie zu kam. Zuerst wurde eine Schäferhündin mit 3 winzigen schwarzen Welpen im Alter von 10 Tagen in einem großen Zimmer sorgsam weich gepolstert, warm und sicher untergebracht. Sie bleiben vorerst im Tierheim Gießen, und es wird dafür gesorgt, dass sie sich weiter in Ruhe und Fröhlichkeit fern von Stress erholen und heranwachsen dürfen. Sie wurden aus dem Trubel möglichst herausgehalten, während draußen ein Tier nach dem anderen laufen gelassen wurde. Sehr ängstlich und scheu versteckte sich mancher, froh wieder rennen zu dürfen rannten andere um die Autos herum, beschnüffelten alles, schlapperten Wasser und bellten die neue Umgebung an. Immer größer wurde das Rudel und tobte im Kreis um die Menschen herum, die versuchten, sie zu begutachten, einzuordnen und zu verteilen. Ausgelöst wurde die Aktion von Dr. Kusan vom Veterinäramt Homberg/Efze unter Unterstützung des Tierschutzvereins Tieroase Marburg- Gießen.Frau Hannah Maria Rethorn, 1. Vorsitzende der TSV Gießen, stellte einen allgemein ordentlichen Gesundheitszustand fest, obwohl die Tiere doch schmutzig waren und nicht gerade einen angenehmen Geruch ausströmten.Ein Wurf flauschiger Husky-Mix-Welpen kuschelte sich ängstlich aneinander. Sie wurden bald auf den Welpenhof Langgöns zu Familie Rompf verbracht. Auch von anderen Tierschutzorganisationen und Tierheimen waren Transporter vor Ort, um die Hunde mit auf Pflegestellen zu nehmen. Die Mitarbeiter des Tierheims Oberfranken und der Tieroase Marburg-Gießen bedankten sich mit einer Spende beim Tierheim Gießen für die Hilfe und Unterstützung in diesem Fall. Wir wünschen der Bande das allerbeste, dass sie bald geimpft, kastriert und in tolle Familien vermittelt werden können.
 







Immer mehr ältere und kranke Tiere werden im Tierheim "entsorgt"

Schon wieder ist ein alter Hund in unserer Schleuse ausgesetzt worden.
Atlas ist ein schwarzer Labbi-Schäferhund-Mix, der völlig verstört am Morgen von einer Tierheimmitarbeiterin gefunden wird. Er hatte zwar Wasser und Decken vorgefunden in seiner engen Behausung, aber das ist kein Ersatz für sein Zuhause, aus dem er gerissen wurde.

Immer häufiger wird in der letzten Zeit im Giessener Tierheim die Schleuse genutzt. Haben die Menschen nicht einmal mehr den Mut, das Tier persönlich bei uns abzugeben? Oft sind es ältere Tiere, Hunde und Katzen, die auf diese traurige Weise entsorgt werden. Manchmal sind auch Informationen dabei:
"Wir mussten den Hund abgeben, weil er krank ist", oder: "Wir können ihn nicht mehr halten!".
Das völlig verwirrte Tier, oft in schlechtem Zustand, weiß nicht, was mit ihm geschieht. So wie auch
Angie (2tes Foto) , eine 11-Jahre alte Hündin, die Mitte November bei uns abgegeben wurde, weil ihr Besitzer sich nicht mehr um sie kümmern konnte...
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Es ist alt, möchte seine Ruhe, ein bisschen Zuwendung, mal Gassigehen: und dann landet es im Tierheim, wo fremde Menschen es zwar liebevoll versorgen und betreuen. Aber es ist trotzdem kein Ersatz, für das, was es gewohnt war.Einfach so entsorgt zu werden von den Menschen, mit denen er sein ganzes Leben verbracht hat, denen seine ganze Liebe galt, ist ein grausames Schicksal.Sie leiden sehr, diese alten treuen Wesen, sie können nicht verstehen, was mit ihnen passiert ist.Wie kann man es fertig bringen, seinen alten, treuen Weggefährten abzugeben, ohne sich um sein Wohlergehen mehr zu kümmern? Tiere schenken uns alles, was sie haben, wir sind der Inhalt ihres Lebens: Und wenn sie alt werden, nicht mehr richtig laufen, sehen und hören können, dann werfen wir sie weg?
Es ist eine himmelschreiende Unmenschlichkeit. Zumal alte Tiere kaum noch eine Vermittlungschance haben. Sieht denn niemand in der Verwandtschaft, dem Freundeskreis, der Nachbarschaft, dass da plötzlich ein Tier fehlt? Ein Platz leer ist? Die Mitarbeiter im Tierheim appellieren dringend an die Menschen, die mit dem Gedanken spielen, sich auf solch hässliche Art von ihrem Weggefährten zu trennen, doch die Bedürfnisse ihres Tieres zu bedenken. Sie haben ein Anrecht auf eine würdevolle Behandlung, Betreuung und Unterbringung, besonders als altes Tier !
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Bitte halten Sie Ihrem Hund in den letzen Jahren oder Monaten die Treue. Er hat es verdient!




 



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