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Lebenserwartung: 15 - 20 Jahre
Allgemeine Haltungsempfehlungen:
Ernährung:
Die beste Ernährung ist die natürliche Ernährung. Da Chinchillas in den Anden in einem sehr vegetationsarmen Gebiet leben, muss auch die Ernährung dementsprechend sein. Chinchillas ernähren sich in der Natur von Gräsern, Blättern, Blüten, Kräutern und Kakteen. Früchte und Wurzeln fressen Chinchillas in der Natur nur selten. Daher sollte auch dieses nicht zum Speiseplan unserer Heimtiere gehören. Das Futter für Chinchillas sollte wenig Fett und Protein enthalten, dafür mehr Kohlenhydrate, Mineralien, Vitamine und vor allem Rohfaser.
Das wichtigste auf dem Speiseplan von Chinchillas ist Heu. Heu sollte ihnen immer rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Dies sollte in einer Heuschale, nicht in einer Heuraufe (diese birgt zu viele Verletzungsgefahren für das Tier) gereicht werden.
Chinchillas sollten täglich getrocknete Kräuter, Blätter und Blüten zu Fressen bekommen. Da Chinchillas einen empfindlichen Verdauungstrakt besitzen, müssen sie langsam an diese Nahrung gewöhnt werden. Geeignet als Futter sind vor allem: Haselnussblätter, Hibiskusblüte, Johannesbeerblätter, Kornblumenblüten, Malve und Rosenblüten.
Bei der Fütterung von Trockenfutter muss darauf geachtet werden, dass es reines Pelletfutter (keine bunten Mischungen!) ist und dass die Pellets kaltgepresst wurden.
Damit sich Chinchillas die Nagezähne abnutzen können, sollten regelmäßig getrocknete Äste zum Nagen angeboten werden. Dazu eignen sich Äste vom Apfel- oder Birnbaum, Haselnussstrauch und vom Heidelbeer- und Johannesbeerbusch.
Auch wenn das Wasser in den Trinkflaschen meist mehrere Tage hält, sollte doch täglich das Wasser gewechselt werden. Regelmäßig muss die Trinkflasche von Algen befreit werden (Flaschenbürste).
Handling:
Chinchillas sind keine Kuscheltiere, sondern Fluchttiere. Durch ihren filigranen Körperbau sind sie durch falsches Halten (z.B. durch quetschen beim Kind) leicht verletzbar (Organschäden, Knochenbrüche).
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