Presseberichte - TSV-Giessen

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Presseberichte

Aktuelles

20.1.2012, Gießener Anzeiger
Hundebegleitung ist mehr als Gassigehen
Neues Konzept des Tierheims geht auf - Weitere motivierte Begleiter mit ausreichend Zeit gesucht

(juf). Das Gießener Tierheim kümmert sich derzeit um 30 bis 40 Hunde, die hier auf ein Zuhause warten. Einige Tiere sind komplizierter und aufgrund ihrer Erfahrungen und ihres Verhaltens abgegeben worden. Sie wurden vernachlässigt oder nicht verstanden und dadurch entwickelten sich Verhaltensweisen, mit denen der damalige Halter nicht zurechtkam oder überfordert war. Diese Hunde warten im Tierheim oft sehr lange auf ein neues Herrchen oder Frauchen.  >>>mehr

14.1.2012, Gießener Anzeiger
Spende TSV Laubach

Auch in diesem Jahr überreichten gestern die Vorstandsmitglieder Ulrich Möll ( 2. V. l.) und Günter Haas vom Laubacher Tierschutzverein (TSV Laubach) einen Scheck über 700,-€ an den Vorstand des Tierschutzvereins Gießen. Der Geldbetrag stammt aus dem Spendenfonds der Laubacher, die ihre Fundtiere seit vielen Jahren nach Gießen weitergeben. Die 1. Vorsitzende Hanna Maria Rethorn (links) freut sich zusammen mit der 2. Vorsitzenden Katja Kastl (mit Floyd) sehr über die Spende, wird doch weiterhin sehr viel Geld für den 2. Bauabschnitt des neuen Hundehauses benötigt. Sehr beeindruckt zeigten sich die Besucher aus Laubach über die Ausstattung und Freundlichkeit des neuen Hundehauses im Vergleich zu den alten lauten, klapprigen und ungemütlichen Anlagen, die im Laufe der nächsten Jahre Stück für Stück erneuert werden müssen. Natürlich wurden auch ausgiebig einige Tierschutzfälle besprochen, wie Katzenkastrationen in „wilden“ Kolonien oder Hinweise über problematische Pferdehaltung. Die Gießener bedankten sich herzlich und freuen sich über die gute Zusammenarbeit mit Laubach!

12.1.2012, Gießener Anzeiger
Trotz verpassten Siegs "laufen die Telefone heiß"

Nach dem Auftritt der Dackel-Terrier-Hündin „Estrella“: Beobachter sprechen von Wettbewerbsverzerrung - Viele Anfragen

GIESSEN (fm). Leider ist die süße Dackel-Terrier-Hündin „Estrella“ aus dem Gießener Tierheim (der Anzeiger berichtete) in „Martin Rütters großer Hundeshow“ bei RTL nicht auf einem Siegerplatz gelandet. Schon kurz nach der Show sprachen Beobachter von einer „Wettbewerbsverzerrung“. >>>Artikel lesen

10.1.2012, Gießener Allgemeine
Ganz Deutschland will Tierheimhund Estrella haben
.
Gießen (cg). Seit Sonntag steht das Telefon im Gießener Tierheim nicht mehr still, der E-Mail-Briefkasten droht überzuquellen: Ganz Deutschland, so scheint es, will Estrella »retten«, den kleinen Tierheimhund, der am Samstag in »Martin Rütters großer Hundeshow« auf RTL mit Joachim Llambiauf der Promi-Couch saß.Für die kleine Mischlingshündin wird tatsächlich ein neues Zuhause gesucht, doch ist sie keineswegs ein so bedauernswertes Wesen, wie am Montag in der »Bild«-Zeitung zu lesen war. >>>Artikel lesen

9.1.2012, BILD-Zeitung

TV-Terrier Estrella nach der Sendung zurück ins Tierheim
Das ist doch zum Jaulen, RTLs tierischer TV-Star Estrella (6) muss zurück ins Tierheim!
Am Samstag hatte die süße Dackel-Terrier-Hündin ihren bejubelten Auftritt in „Martin Rütter – Die große Hundeshow“. Für die Sendung holte Joachim Llambi (47, „Let‘s Dance“) den spanischen Findel-Hund extra aus dem Tierheim. Angeblich, weil er auch gerne einen eigenen Vierbeiner hätte.
Aber: Llambi hat Estrella sofort nach der Show abgegeben! ...lesen
Anmerkung des TSV Giessen: Estrella lebte die ganze Zeit bei ihrer Pflegemama, Astrid Paparone! Sie war auch bei den Dreharbeitung und der Aufzeichnung der Sendung ausnahmslos dabei! Estrella ging und geht es gut, sie hat jetzt ein schönes Zuhause gefunden!

7.1.2012, BILD-Zeitung

Tierheim-Terrier wird TV-Star

Köln – Treue Knopfaugen, wuscheliges Fell und abgeknickte Öhrchen. Sooo süß ist Deutschlands neuer TV-Star!

Heute Abend hat Dackel-Terrier-Mix Estrella (6) ihren ersten großen Auftritt in „Martin Rütter – Die große Hundeshow“ (RTL, 21.15 Uhr). Vier Prominente treten mit ihren Hunden gegeneinander an.
Für den Gewinner gibt es den „Goldenen Knochen“ und 20 000 Euro für einen guten Zweck. Estrellas Herrchen ist Joachim Llambi (47, „Let‘s Dance“). Er holte den süßen Mischling für die Show aus dem Tierheim. ...lesen

6.1.2012, Gießener Allgemeine Zeitung
Wenn Gebrauchshunde nicht gebraucht werden

Gießen (cg). Der Gießener Tierschutzverein will jungen Arbeitshunden eine Chance geben.
Trainerin Astrid Paparone rät: Rassegemäße Auslastung ist wichtig
Die meisten Hunde wurden für eine bestimmte Aufgabe gezüchtet. Es sind so genannte Gebrauchshunde, die bei der Jagd, beim Schafe hüten, beim Bewachen der Herde oder als Diensthunde bei Polizei und Zoll eingesetzt wurden. Die meisten Familienhunde sind jedoch »arbeitslos«, sie haben keine Aufgabe mehr zu erfüllen ... >>>mehr

06.01.2012 Gießener Anzeiger
„Estrella“ aus dem Gießener Tierheim tritt bei „Martin Rütters großer Hundeshow“ auf RTL auf

(fm). Der kleine Mix „Estrella“ aus dem Gießener Tierheim wird am Samstagabend zwischen 21.15 und 23.45 Uhr in RTL zu bewundern sein. „Wir waren superglücklich, als wir erfuhren, dass RTL uns, das Tierheim Gießen, unter 750 deutschen Tierheimen ausgesucht hat, um an ‚Martin Rütters großer Hundeshow’ teilzunehmen“, heißt es auf der Homepage des Tierschutzvereins (TSV) Gießen und Umgebung. Im Vorfeld verbrachte ein RTL-Team einen ganzen Tag im Tierheim, um einen Kurzfilm für die neue Samstagabendshow für Tierfreunde zu drehen. Danach ist das gesamte Gießener Tierheimteam zur Aufzeichnung nach Köln gereist. >>> mehr

22.12.2011, Gießener Allgemeine Zeitung
Appell: Hund, Katze, Maus nicht zu Weihnachten schenken
Tierschutzverein: Vierbeiner werden sehr oft wieder abgegeben – Viele unterschätzen alltägliche Pflichten und Kosten
Gießen (pm). »So 2 kleine wuschelige Meerschweinchen« hat Adriana auf ihren Wunschzettel geschrieben. Robin möchte eher eine Katze, Ellen träumt von einem Mops. Doch vierbeinige Geschenke unter dem Weihnachtsbaum »sind keine guten Ideen«, warnt der Tierschutzverein Gießen. Er empfiehlt Eltern, ihren
Kindern zu sagen: »Der Weihnachtsmann kann mit solchen Wünschen nichts anfangen.« Aus leidvoller Erfahrung wissen die Tierschützer ein Lied davon zu singen, was einigeWochen nach Weihnachten mit solchen
Geschenken sehr oft passiert: »Der Mops muss schon morgens raus zum Pipimachen, auch in den Ferien. Wer steht dann auf? ›Ich will endlich mal ausschlafen...‹ – Die Katze wird krank, hat Schnupfen: Wir müssen zum
Tierarzt und das wird teuer. – Meerschweinchen Lino stellt sich als eine Lina heraus und hat plötzlich vier Babys, weil der Gefährte ein unkastrierter Bock ist. Und keiner der Freunde will ein Meerschweinbaby…« Nach längerem Hin und Her sei die Folge oft: Man will die netten Tiere wieder loswerden. Aber wohin damit?
Abgeschobene Tiere leiden Das sind nur einige der Probleme. Der Alltag: Hunde bellen, Katzen pinkeln in die Wohnung, Hunde zerlegen die Wohnungseinrichtung, wenn sie unterfordert, zu viel allein sind oder keine Erziehung bekommen, Kaninchen kümmern vor sich hin. »Und irgendwann landen sie dann bei uns im Tierheim«, so der Gießener Verein. Der plötzliche Verlust »ihrer« Familie bedeute für die Vierbeiner meist eine
schlimme Erfahrung. »Die total verunsicherten Tiere wissen nicht, wie ihnen geschieht, sie trauern und klagen. Wenn sie Glück haben, finden sie bald ein neues Zuhause. Das suchen wir aus und schließen durch ausgiebige
Beratung solche Rückgaben möglichst aus. Mehrfach können die Tiere das nicht ertragen! Den Entzug ihres gewohnten Lebens, der Menschen, die bei ihnen waren, mit denen sie einVertrauensverhältnis aufgebaut hatten. Tierheim ist bei Hund und Katze zumindest ein Schock. Viele brauchen sehr lange Zeit, bis sie den Menschen wieder Vertrauen schenken können.« >>> Artikel lesen


16.12.2011, Gießener Anzeiger
Nach der Bescherung kommen die Probleme
Tierschutzverein rät von lebenden Weihnachtsgeschenken ab - Hund, Katze & Co. landen später oft im Heim

(fm). Wie jedes Jahr vor Weihnachten warnen die Tierschützer aus dem Tierheim Gießen davor, die auf viele Wunschzettel gemalten Tiere - von wuscheligen Meerschweinchen über Katzen bis hin zu einem Mops - vom Christkind für die Kinder unter den Weihnachtsbaum legen zu lassen.
In der Regel kommt es nach der Bescherung zu unerwarteten Problemen .„Der Mops muss schon morgens raus zum Pipi machen, auch in den Ferien. Wer steht dann auf? Die Katze wird krank, hat Schnupfen, die Besitzer müssen zum Tierarzt, und das wird teuer: Wer bezahlt das? Meerschweinchen Lino stellt sich als eine Lina heraus und hat plötzlich vier Babys, weil der andere ein unkastrierter Bock ist. Und keiner der Freunde will ein Meerschweinbaby.“
Oft wollen Familien solche „Tier-Geschenke“ schnell wieder los werden. Denn Hunde bellen, Katzen pinkeln in die Wohnung, Hunde zerlegen die Wohnungseinrichtung, wenn sie unterfordert, zu viel allein oder keine Erziehung bekommen, Kaninchen kümmern vor sich hin. - In vielen Fällen landen die Weihnachts-Tiere dann im Tierheim. „Die total verunsicherten Tiere wissen nicht, wie ihnen geschieht“, betont Angela Achenbach-Heinzerling, Vorstandsmitglied des Tierschutzvereins (TSV) Gießen und Umgebung. „Sie trauern und klagen. Wenn sie Glück haben, finden sie bald ein neues Zuhause. Das suchen wir aus und schließen durch ausgiebige Beratung solche Rückgaben möglichst aus. Mehrfach können die Tiere das nicht ertragen. Den Entzug ihres gewohnten Lebens, der Menschen, die bei ihnen waren, mit denen sie ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hatten. Tierheim ist bei Hund und Katz zumindest ein Schock. Viele brauchen sehr lange Zeit, bis sie den Menschen wieder Vertrauen schenken können.“ >>> mehr

29.8.2011, Gießener Allgemeine
Sommerfest im Tierheim gefeiert

Gießen (vo). Darf Bella auf ein neues Zuhause hoffen? Beim Sommerfest des Tierheims in der Vixröder Straße am Sonntag machte die Rottweiler-Dame den Anfang bei »Frauchen gesucht«. Unter diesem Titel stellten Hundetrainerin Astrid Paparone sowie die Buchautorin und Fernsehjournalistin Dr. Claudia Ludwig Hunde vor, die auf eine Vermittlung warten. Zu wenig Bewegung und zu viel Futter haben Bella etwas pummelig werden lassen. Sie trauert, weil Frauchen und Herrchen kurz nacheinander verstorben sind. Immerhin ist sie einstweilen im neuen Hundehaus untergebracht. Das biete mit richtigen Zimmern und viel Freilauf den Tieren weit mehr Komfort als die früheren Zwinger,...  >>>Artikel lesen

29.8.2011, Gießener Anzeiger
Finanziell bessere Ausstattung von Tierheimen gefordert

Sommerfest des Tierschutzvereins - Für weiteren Umbau Spendengelder gesammelt

(fod). Das Sommerfest des Tierschutzverein Gießen und Umgebung ist nicht nur ein alljährlicher Treffpunkt von Tierfreunden. Auch für manch mitgebrachten Vierbeiner ist es eine Rückkehr an einen wohlbekannten Ort, denn viele von ihnen waren einst dort von ihren neuen Frauchen und Herrchen abgeholt worden. Das war gestern nicht anders, als das Tierheim unter dem Motto „Wir müssen weiter bauen!“ eingeladen hatte. >>> Artikel lesen

Pressemeldung
Vom 25.08.2011

Hessen will Lage der Tierheime verbessern – Parteiübergreifender Antrag mit Licht und Schatten

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband Hessen begrüßen den gestern im Landtag verabschiedeten Antrag zur Verbesserung der Situation in Tierheimen. Gleichzeitig erwarten die Verbände Nachbesserungen von der Landesregierung an der parteiübergreifenden Initiative der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Denn mit der Fundtier-Unterbringung und der Unterbringung beschlagnahmter Tiere übernehmen die Tierheime öffentliche Aufgaben, doch eine finanzielle Regelung dazu fehlt im Antrag.

Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes fordert: „Die Tierheime bringen Fundtiere unter und nehmen von Gemeinden oder Kreisen beschlagnahmte Tiere auf. Das sind Aufgaben der öffentlichen Hand, die zu 100 Prozent rückvergütet werden müssen. Da bleibt der Antrag vage, da muss nachgebessert werden.“ Der Landestierschutzverband Hessen begrüßt den Antrag als Schritt in die richtige Richtung. Dr. Hans-Jürgen Kost-Stenger fasst zusammen: „Die Parteien haben erkannt, dass die Tierheime und das ehrenamtliche Engagement nicht alleine gelassen werden dürfen. Das ist gut. Die Landesregierung ist nun gefordert, die Lücke bei den Finanzierungsvorschlägen in der parlamentarischen Initiative zu schließen und konkrete Lösungsvorschläge für die Probleme zu machen.“

Anders als der parteiübergreifende Antrag ausführt, ist nicht der Spendenrückgang hauptverantwortlich für die angespannte Situation der Tierheime, sondern vielmehr die Unterfinanzierung durch die öffentliche Hand. Der karitative Tierschutz vor Ort kann dieses Defizit oft auffangen, das Grundproblem aber bleibt. breit angelegte Umfrage im Rahmen der Kampagne „Rettet die Tierheime!“ hat ergeben, dass die Kommunen durchschnittlich 25 Prozent der im Tierheim anfallenden Kosten übernehmen, aber knapp 80 Prozent der Leistungen abrufen. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes muss die Landesregierung an dieser Stelle nachbessern. So fallen Fundtiere unter das Fundrecht und damit in die kommunale Zuständigkeit. Die Tierheime dürfen auf diesen Unterbringungskosten nicht sitzen bleiben, gerade in Hinblick auf die langen Verweildauern vor allem vieler kranker, alter oder anderweitig schwer vermittelbarer Tiere im Tierheim.

Mehr zur Situation der Tierheime in Deutschland und Hessen finden Sie unter www.rettet-die-tierheime.de

23.8.2011, Giessener Anzeiger
Besondere Gefahren ausgehend von Katzen für Jungvögel bis Ende August verneint

(fm). Vor streunenden Hauskatzen, insbesondere in den Ferien- und Sommermonaten, warnt der Deutsche Jagdschutzverband (DJV). Unter dem Titel „Der Tod kommt auf leisen Sohlen“ weist der Verband auf eine amerikanische Studie hin, nach der „80 Prozent der gerade flügge gewordenen Singvögel“ von Hauskatzen gefressen werden. Deshalb sollten Katzenbesitzer bis Ende August besonders gut auf ihr Haustier achten, es füttern, versorgen und nicht in der Ferienzeit vor die Tür setzen. Denn in diesem Zeitraum würden viele Vögel gerade flügge und seien besonders leichte Beute für Katzen. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes ist die an drei Standorten in Vorstädten von Washington DC an 69 Jungvögeln durchgeführte Studie nicht nur „fragwürdig, sondern auch in wissenschaftlicher Hinsicht eindeutig falsch“. Allein die geringe Stichprobengröße verbiete die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Landschaftstypen in den USA oder gar auf europäische Verhältnisse, lautet die Reaktion. Widerspruch kommt auch aus den Reihen heimischer Tierschützer. „Da wird wieder einmal etwas aufgebauscht“, sagt die Vorsitzende des Tierschutzvereins (TSV) Gießen und Umgebung, Hanna-Maria Rethorn, auf Anfrage. „Mit zweifelhaften Studien ist niemandem gedient.“ Fakt sei, dass die Katze wie kein anderes Haustier polarisiere. >>> Artikel lesen

19.8.2011, Gießener Anzeiger
Umweltservice spendet Entsorgung

GIESSEN (fm). Mit einer Sachspende im Wert von 2000,- Euro hat die Firma Veolia Umweltservice Linden den Hundeshausbau des Tierschutzvereins (TSV) Gießen e.V. unterstützt. Mit der Übergabe einer Urkunde über einen Hundehaus-Baustein an Matthias Gräf (1.v.l.) aus dem Vertrieb der Firma, der in Vertretung von Betriebsleiter Peter Völker erschienen war, bedankten sich TSV-Vorsitzende Hanna-Maria Rethorn (2.v.l.), TSV-Geschäftsführer Robert Neureuther (3.v.l.) und Vorstandsmitglied Angela Achenbach-Heinzerling (4.v.l.) für die "rasche und unkomplizierte Hilfe".

Mit bundesweit 250 Standorten zählt der in Hamburg ansässige Veolia Umweltservice zu den führenden Umweltdienstleistern in Deutschland. Nach einem einzigen Anruf habe der TSV die beim Abriss der alten Hundezwinger und beim Neubau des ersten Bauabschnitts anfallenden Abfälle bei Veolia zur Entsorgung abgeben dürfen, berichteten die TSV-Verantwortlichen. Laut Gräf seien auf diese Weise sehr viel Bauschutt, Holzabfall und andere Materialien in Linden über den eigenen "Stoffstrang" der Firma der Wiederverwertung zugeführt worden.  Ihren Dank an Veolia verband Rethorn mit der Zusicherung, dass der Name der Firma auf einem Schild an dem im 2. Bauabschnitt entstehenden Teil des Hundehauses genannt werde. Für Neureuther steht fest: "Keiner hat so unkompliziert geholfen wie Veolia, obwohl es noch eine ganze Reihe stiller Helfer gibt, die namentlich nicht genannt sein wollen." Für den TSV-Geschäftsführer ist es besonders erfreulich, "dass sich eine Umweltfirma für unsere Tiere eingesetzt hat". Gräfs Zusage, dass Veolia den Hundehausbau auch beim zweiten Bauabschnitt unterstützen wird, wertete Achenbach-Heinzerling als ein ermunterndes Zeichen. "Das Spenden geht weiter." Foto: Franz Maywald

31.7.2011, Gießener Allgemeine
Pflegezentrum »Ensemble« und Tierheim feierten gemeinsam

Gießen (srs). Das »Ensemble Pflegezentrum« und der Gießener Tierschutzverein haben am Samstag zum inzwischen zweiten Mal ein gemeinsames Sommerfest begangen. Auf dem Außengelände des Pflegezentrums stand geselliges Beisammensein unter dem Motto »Hand in Hand« im Mittelpunkt. Höhepunkt des Festes war am Nachmittag eine Vorstellung von Hunden, für die der Tierschutzverein ein Zuhause sucht. Astrid Paparone präsentierte die zutraulichen Vierbeiner, während sie sich von Bewohnern des Pflegeheims streicheln ließen. >>> Artikel lesen

29.7.2011, Gießener Allgemeine
Tierschützer und Tiertrainer fordern Hundeführerschein

Gießen (cg). »Die Einführung eines Hundeführerscheins ist längst überfällig«, sagt Hundetrainerin Astrid Paparone. »Ein Angel- oder Autoführerschein ist selbstverständlich, aber beim Sachkundenachweis für Hundehalter stößt man auf viel Unverständnis«, wundert sich auch Katja Kastl, die 2. Vorsitzende des Gießener Tierschutzvereins.
Dabei liege es im Interesse aller Menschen in unserer Gesellschaft, dass Hunde so gehalten und geführt werden, dass sie weder als Belästigung noch als Gefahr empfunden werden. >>> Artikel lesen

11.7.2011, Gießener Anzeiger
Heimstatt für verlassene und traumatisierte Tiere

Tierschutzverein eröffnet neues Hundehaus - Schmuckstück für 600000 Euro
GIESSEN (fm). Strahlende Gesichter bei der Eröffnung des neuen Hundehauses, das der Tierschutzverein Gießen und Umgebung (TSV) im ersten Bauabschnitt für eine komplett neue Anlage errichtet hat. „Heute dürfen wir einen gelungenen Neubau feiern“, sagte die TSV-Vorsitzende Hanna-Maria Rethorn vor Mitgliedern und Förderern des Vereins.
Zu den Gästen zählten auch die Bürgermeister einiger Kreisgemeinden,  

die hauptamtliche Dezernentin des Landkreises, Dr. Christiane Schmahl, sowie Dr. Dieter Schünemann vom Veterinäramt. Mit dem Satz „Wir haben eine Heimstatt für verlassene und traumatisierte Tiere errichtet“ stapelte Rethorn in ihrer Begrüßung ein bisschen tief. Tatsächlich präsentierte sich der für 600000 Euro errichtete Neubau wie ein Schmuckstück. Strahlender Sonnenschein, der weiße Verputz, das rote Ziegeldach und viele bunte Blumenkästen machten die neue Hunde-Heimstatt mit zwölf modern gestalteten Zimmern rein äußerlich zu einem erfreulichen Anblick.
„Uns wurden viele Steine in den Weg gelegt“, sagte die Vorsitzende mit Blick auf die letzten zehn Jahre. „Aber seit vier Jahren geht es kontinuierlich bergauf.“ Schon vor 35 Jahren habe sie als junge Tierärztin den Neubau „der jetzt alten Anlage“ miterlebt. Die damaligen Räumlichkeiten entsprächen weder den heutigen Haltungsbedingungen der Tiere noch den bautechnischen und hygienischen Vorgaben. Deshalb habe der Gesamtvorstand Ende 2008 den Plan gefasst, „diesen Bau zu wagen und das Tierheim zu erweitern“. >>> Artikel lesen

9.7.2011, Gießener Allgemeine
Tierschutzverein weiht das lang ersehnte neue Hundehaus ein

Gießen (cg). Am Wochenende werden die ersten Vierbeiner ihr Bündel packen und umziehen: Aus dem düsteren
Haus mit seinen Zwingeranlagen in das neue Gebäude: Nach einem Jahr Bauzeit ist das neue Hundehaus des Tierschutzvereins nun fertig. Voller Stolz feierten Vorstand, Mitarbeiter, Architekt und Handwerker sowie viele Gäste und Sponsoren am Freitag die Einweihung des lange ersehnten Projektes. "Wir haben eine Heimstatt für verlassene und traumatisierte Hunde geschaffen", rief die I.Vorsitzende Hanna Maria Rethorn der Festversammlung stolz zu.

Dem ersten Bauabschnitt - der inklusive Quarantänestation und Arztzimmer Kosten in Höhe von 600 000 Euro verschlungen hat - wird im kommenden Jahr der zweite folgen. Dann sollen auch die verbliebenen Zwinger modernen, hygienischen Hundezimmern weichen. Die Kosten sind weit höher, als zunächst veranschlagt worden war. Das liegt nach Auskunft der 2. Vorsitzenden Katja Kastl daran, dass die Aushubarbeiten wesentlich aufwendiger waren als erwartet und das Gefälle des Grundstücks mehr Kummer machte als anfangs angenommen. Zudem hat man für 60000 Euro eine Heizungsanlage installiert, die bereits für den zweiten Bauabschnitt mit

konzipiert ist. In dem Neubau stecken keine öffentlichen Gelder. >>> Artikel lesen
>>> Fotos der Gießener Allgemeinen Zeitung

7.7.2011, Frankfurter Rundschau
Hundehalter an die Leine

Niedersachsen ist vorgeprescht. Das CDU-geführte Land hat im Mai die Rasseliste abgeschafft und durch die generelle Pflicht zu einem Hundeführerschein ersetzt. Auch Hessen stellt seine umstrittene Hundeverordnung auf den Prüfstand.
In Hessen kommt Bewegung in den Dauerstreit um Sinn oder Unsinn des „Kampfhundegesetzes“, wie die Hundeverordnung im Volksmund heißt. „Sie steht derzeit auf dem Prüfstand“, teilte am Mittwoch Innenminister Boris Rhein (CDU) mit. Es habe Gespräche mit Experten gegeben. Geredet worden sei auch über die Einführung einer Pflicht zur Sachkundeschulung, einer Hundehaftpflicht und Kennzeichnung des Tieres.
Neue Töne aus dem Innenministerium, das Rhein vor knapp einem Jahr vom jetzigen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) übernommen hat. „Ich habe das Gefühl, dass die wissenschaftlichen Fakten die Politik überzeugen“, stellt Tierschutzbeauftragte Madeleine Martin im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau fest.
Gebetsmühlenartig hat sie in den vergangenen Jahren wiederholt, dass sich die Gefährlichkeit eines Hundes nicht an der Rasse festmachen lasse. Auch Cockerspaniels, Labradore oder Pudel könnten schmerzhaft zuschnappen. Die Liste nennt aber nur den Pitbull und neun andere Rassen – auch nicht den Schäferhund, der seit Jahren die wie ein Staatsgeheimnis gehütete hessische Beißstatistik anführt. >>>Bericht lesen

26.5.2011, Gießener Anzeiger
Schönste Aussicht von Zimmer Nr. 16

In sechs Wochen soll der erste Teil des neuen Hundehauses eröffnet werden – Optimierte Versorgung – Tierheim Gießen bittet um weitere Spenden.

GIESSEN. Die Zeit drängt, sind sich die Verantwortlichen des Tierschutzvereins Gießen und Umgebung (TSV) einig. Wenn alles glatt geht, soll der erste Teil des neuen Hundehauses in sechs Wochen, am Freitag, 8. Juli, eröffnet werden.   >>> Artikel lesen

05.05.2011, Gießener Allgemeine

Tierschützer für Kastrationspflicht von Katzen
Gießen (cg). Der Tierschutzverein spricht sich für eine Kastrationspflicht für Katzen aus. Hintergrund ist, dass der Bestand an ausgesetzten herrenlosen und verwildert lebenden Katzen in Stadt und Kreis Gießen steigt.Das habe erhebliche nachteilige Folgen, erklärten Tierschutzvereinsvorsitzende Hanna Maria Rethorn sowie Tierheim-Geschäftsführer Robert Neureuther. Die Zahl verletzter und kranker Katzen steige, es gebe mehr Infektionskrankheiten, es entstünden hygienische Probleme aufgrund der unerwünschten Hinterlassenschaften und letztlich sorge die enorme Populationsdichte für eine Dezimierung des Singvogel-Bestandes.Die Tierschützer wünschen sich, dass die heimischen Kommunen dem Beispiel von Bremen und Paderborn folgen... . >>> Artikel lesen

19.4.2011, Gießener Allgemeine
Vorsicht beim »Traumhund« aus dem Internet

Tierschützer: Immer mehr unseriöse Verkäufer im Netz – Rethorn: Fatale Schnäppchen-Mentalität – Beratung unerlässlich
Gießen (cg). »Supersüße Welpen günstig abzugeben; Lieber Mischlingsrüde aus familiären Gründen zu verkaufen; Niedliche Hundekinder zum Schnäppchenpreis« – Wer sich im Internet auf Tiersuche begibt, findet scheinbar paradiesische Zustände vor: Angepriesen werden schöne, liebe und preiswerte Tiere. »Die Geiz-ist-geil-Mentaltiät« ist längst auch beim Handel mit lebendenWesen angekommen, klagt Hanna-Maria Rethorn, die 1.Vorsitzende des Tierschutzvereins. Was dabei herauskommen kann, wenn man seinen vermeintlichen Traumhund im Internet ersteht, wissen die Tierschützer aus leidvoller Erfahrung: Immer öfter soll der Tierschutzverein als »Feuerwehr« fungieren: Wenn der Hund sich zum Beispiel als krank erweist oder nicht akzeptable Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Natürlich, betonen TSV-Geschäftsführer Robert Neureuther und TSV-Vorstandsmitglied Doreen Hübl, gibt es im Internet zahlreiche seriöse Züchter und Tierschutzorganisationen. Sie raten dringend, sich umfassend zu informieren und den Verkäufer genau zu überprüfen. >>> Artikel lesen

14.04.2011, Gießener Allgemeine
NABU-Ortsgruppe spendet Nistkästen für das Tierheim
Über sieben neue Nistkästen freut sich der Tierschutzverein. Die aus Holz gezimmerten Boxen, die in Kürze an den Hausfassaden angebracht werden sollen, sind eine Spende der Ortsgruppe Heuchelheim-Kinzenbach des Naturschutzbundes. Deren Vertreter Doris Jaksch (2. v. l.) und Günter Schmidt (l.) überreichten die Kästen, die künftig Höhlenbrüter wie Kohl- und Blaumeisen sowie Spatzen beherbergen sollen. "Wir freuen uns sehr über dieses Geschenk, denn Natur-, Umwelt- und Tierschutz gehören eng zusammen ", sagten die Erste Vorsitzende Hanna Maria Rethorn (M.), Doreen Hübl vom TSV Vorstand (r.) und Geschäftsführer Robert Neureuther (2. v. r.). (cg/Foto: Schepp)

24.03.2011, Gießener Anzeiger
500 Euro von Waldschule Daubringen
Spende aus Mitteln des Schultierschutzpreis 2009 bei Besuch in Gießen übergeben
(dge). Für eine kleine Schule wie die Daubringer Waldschule war es schon ein sehr stolzer Betrag, den sie mit ins Gießener Tierheim brachte. 500 Euro spendete die Schule für das neue Hundehaus.
Schon seit geraumer Zeit ist der beste Freund des Menschen in der Waldschule ein Thema und mit ihrem Projekt „Haben Hunde Rechte?“ haben die Schüler 2009 den ersten Schultierschutzpreis des hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie,.... >>>Artikel lesen

22.03.2011, Gießener Anzeiger
Dachs heizt den Bewohnern des Tierheims kräftig ein
Gleichnamiges Blockheizkraftwerk kann durch Erbe von Ruth Schön in Betrieb gehen
(atb). „Wir haben ein neues Haustier“, sagte lachend Hanna-Marie Rethorn, Vorsitzende des Tierschutzvereins Gießen und Umgebung. Ein kleiner Dachs saß währenddessen vor ihr und regte sich nicht. Der Verein, der das Tierheim betreibt, stieß mit ihren Gästen allerdings nur indirekt auf den friedfertigen schwarz-weißen Stoffkollegen an. Denn nicht das wehrhafte Waldtier zog ins Tierheim ein, sondern ... >>>Artikel lesen

02.03.2011, Gießener Anzeiger

Stadt und Tierschutzverein Gießen gehen neuen Fundtier-Vertrag ein - Entgelt angehoben
(fm). „Das Tierheim ist uns wichtig als eine Einrichtung der Stadt Gießen“, sagte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz bei der gestrigen Unterzeichnung eines neuen Fundtier-Vertrags. Damit sind die Wogen geglättet, die kurz vor dem Jahreswechsel das Verhältnis zwischen der Stadt und dem Tierschutzverein (TSV) Gießen und Umgebung belastet hatten (der Anzeiger berichtete). Damals hatte der TSV wegen eines zu geringen Entgelts der Stadt mit einem Aufnahmestopp für Fundtiere gedroht, während diese im Gegenzug eine Zwangsverfügung in Aussicht stellte. Zeitgleich mit einem für Januar 2011 gefundenen Kompromiss fanden Anfang des Jahres mehrere Gespräche zwischen Vertretern des TSV und von städtischen Ämtern statt. Dabei legte der TSV-Vorstand eine umfangreiche Dokumentation und genaue Zahlenübersicht vor, um zu zeigen, welche Leistungen der TSV für Hunde, Katzen und Kleintiere erbringt, die im Gebiet der Stadt als verloren oder herrenlos aufgegriffen werden. Diese umfassen die Unterbringung, Fütterung, Pflege und tierärztliche Versorgung. Laut Grabe-Bolz hat die Stadt „auch andere Möglichkeiten der Unterbringung von Fundtieren geprüft“, sich aber letztlich „für die Qualität und für eine Gießener Einrichtung“ entschieden. Artikel lesen...

2.3.2011 Gießener Allgemeine
Stadt zahlt mehr für die Fundtierversorgung durch den Tierschutzverein
Gießen (cg). Die Stadt und der Tierschutzverein haben sich auf einen neuen Fundtiervertrag geeinigt. Der Verein bekommt in diesem Jahr eine Pauschale von 80 Cent pro Einwohner, 2012 werden es 85 Cent sein und für 2013 sind 90 Cent geplant.»Wir sind dankbar und glücklich, dass die Stadt Gießen mit diesem Schritt gezeigt hat, dass sie den Tierschutz ernst nimmt und unsere qualitativ hochwertige Arbeit zu schätzen weiß«, erklärte die 1. Vorsitzende Hanna-Maria Rethorn bei der Vertragsunterzeichnung. Sie betonte, Ziel des Vereins sei es, kostendeckend arbeiten zu können. Dies sei bei der bisherigen Pauschale von 50 Cent, was einer Summe von 37 500 Euro entsprochen hat, nicht möglich gewesen. Deshalb hatte der Verein den Vertrag im Sommer 2010 zum Jahresende gekündigt und vorgeschlagen, die Summe auf einen Euro zu erhöhen. Nachdem die Stadt längere Zeit gar nicht reagiert und sich dann zunächst verärgert über die Forderung gezeigt hatte, freuen sich nun auch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich über den Kompromiss. »Es hat Zeit gekostet, wir sind aufeinander zugegangen und haben letztlich einen Weg gefunden, mit dem alle gut leben können«, fasste Grabe-Bolz den Prozess zusammen. Mit den nun vereinbarten 60 000 Euro für 2011 habe der Verein eine gute Grundlage für die Fundtierversorgung.
Diese ist eine ist eine kommunale Aufgabe, die die Stadt Gießen an den Tierschutzverein delegiert hat. Pro Jahr nimmt der TSV rund 630 Fundtiere auf. Da etwa die Hälfte davon aus dem Stadtgebiet komme, sei der Aufwand entsprechend größer, hatte der Verein der Stadt vorgerechnet. Der Tierschutzverein hat ein jährliches Ausgabenbudget von 410 000 Euro, mehr als die Hälfte der Gesamtkosten gibt er mit 210 000 Euro für die Fundtiere aus. Die Gemeinden tragen davon 110 357 Euro, das Tierheim muss 100 000 Euro selbst aufbringen. Während man mit den Geldern der Landkreiskommunen recht gut auskomme, reichte bisher das Geld aus Gießen nicht: Die Stadt zahlte 37 570 Euro, die Kosten für die »städtischen« Fundtiere betrugen jedoch 86 840 Euro. Der TSV hätte sich dieses Zuschussgeschäft auf Dauer nicht leisten können.
Spendengelder und Mitgliedsbeiträge haben mit der Fundtierversorgung nichts zu tun, verdeutlichte TSV-Geschäftsführer Robert Neureuther. Diese Mittel würden nur für den Neubau des Hundehauses und für Tierschutzprojekte eingesetzt, sie könnten jedoch nicht zweckentfremdet für eine kommunale Aufgabe ausgegeben werden.
Mit dem neuen Vertrag setze Gießen Maßstäbe, betonte Rethorn, denn auch in anderen Städten werden dem Tierschutz längst nicht genug Bedeutung beigemessen. »Tiere gehören zu unserem Lebensraum, wir haben uns dieser Verantwortung zu stellen«. Genau dies wolle die Stadt nun tun, versicherte die Oberbürgermeisterin: »Das Tierheim ist in Gießen fest verankert, der Verein leistet hochwertige Arbeit, die von vielen Menschen sehr geschätzt wird. Wir haben uns für Qualität vor Ort entschieden«, sagte sie .

05.02.2011, Gießener Zeitung
Erst ausgesetzt und verlassen, dann bei Unfall schwer verletzt - Suche nach Halter - Belohnung

In der Nacht zum Freitag wurde in der Gießener Tierheimschleuse eine schwarze mittelgroße Hündin ausgesetzt: aber die bereit stehende Hundebox zur Sicherung der Tiere wurde nicht verwendet. So kannte das Tier leider durch die nicht richtig geschlossene Zwingertür entwischen.Und schon bald nach dem verzweifelten Versuch, hinter den ehemaligen Besitzern herzu laufen knallte es auch schon auf der Bundesstraße in der Nähe des Tierheims: der Hund war in ein Auto gelaufen und wurde schwer verletzt. Die Hündin wurde schnellstens in die Veterinär- Klinik gebracht und am nächsten Morgen operiert. Der gebrochene Lauf muss aufwändig mit einer Platte verstärkt und gerichtet werden. Mehrere Stunden dauerte die Operation und für mehrere Tage muss die Hündin in der Klinik bleiben. Für das arme Tier ein Trauma: ausgesetzt und verlassen werden, und gleich noch ein Unfall, mit Schmerzen, jetzt eine Operation: viel schlimmer kann es kaum sein! Das gesamte Leben wurde in wenigen Stunden komplett auf den Kopf gestellt! Wie zum Hohn lag auch noch ein handgeschriebener Zettel in der Schleuse, auf dem einige Erklärungen zu der Hündin „Hexe“ aufgeschrieben waren: “da das Herrchen leider umzieht muss Hexe abgegeben werden“…..Hexe sei 6 Jahre alt, nicht geimpft und nicht sauber. Aber hoffentlich fände sich jetzt für den Hund ein neues Herrchen, bei dem „sie es genauso gut hat!“ Die Tierheimmitarbeiter sind empört: Wie kann man einen Familienhund einfach entsorgen, ohne sich zu kümmern, mitten in der Nacht? In eisiger Kälte? So einen überraschenden Umzug kann es ja wohl nicht geben, bei dem man nicht an seinen Hund denkt! Anscheinend wurde „Hexe“ sehr von allen geliebt… Deshalb bitten wir vom Tierheim Gießen dringend die Bevölkerung um Mithilfe, diese verantwortungslosen, lieblosen Menschen zu finden, damit man sie zur Verantwortung ziehen kann!
Wo hat Hexe gelebt? Wer kennt den Hund? Wo fehlt er? Es muss eine Familie sein die in einem Dorf lebt. Hexe ist eine freundliche Hündin, die keine Aggressionen zeigt. Wir bieten eine Belohnung von 250,-€ für den Hinweis, der zur Auffindung der Halter führt. Wenn Sie uns Informationen geben können rufen Sie im Tierheim Gießen an von Mo bis Do von 10 bis 12 Uhr unter der Nummer 0641 52251. Weitere Infos unter www.tsv-giessen.de
Hexe muss sich jetzt erst einmal erholen und die Verletzungen müssen ausheilen. Aber das Glück scheint sich auch wieder zu wenden: ein Mitarbeiter in der Klinik hat sich sofort in den hübschen traurigen Hund verliebt und sich im Tierheim gemeldet: er möchte Hexe ein neues Zuhause geben!

22.01.2011, Gießener Anzeiger
700 Euro für Gießener Tierschutzverein

Einen Scheck über 700 Euro übergab der Tierschutzverein (TSV) Laubach an das Gießener Tierheim. Seit über zehn Jahren geben die Laubacher Tierschützer ihre Fundhunde an das Tierheim. Als kleines dankeschön überreicht der Vorstand des Tierschutzvereins jährlich einen Geldbetrag aus seinem Spendenfond. In diesem Jahr sei die Zuwendung ganz besonders willkommen, da sich der Neubau des Hundehauses mitten in der Bauphase befindet und jeder Euro gebraucht wird, sagte die Vorsitzende des Gießener Tierschutzvereines, Hanna-Maria Rethorn. Unser Foto zeigt von links: Das Vorstandsmitglied des Gießener TSV, Angela Achenbach-Heinzerling, sowie den Vorsitzenden des Laubacher TSV, Ulrich Möll, Hanna-Maria Rethorn und den Kassenwart der Laubacher Tierschützer, Günther Haas.  mö/Foto:Möller

18.01.2011, Gießener Anzeiger
Auch freundliche Hunde streiten sich

Vierter Teil der Serie, die sich mit der Beziehung von Mensch und Hund beschäftigt - Tipps von Astrid Paparone
(fm). „Es ist unbedingt notwendig, sich mit dem Hundeverhalten intensiver zu beschäftigen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt“, sagt Dipl. Biol. und Hundeexpertin Astrid Paparone, die im Gießener Tierheim für schwierige Hunde zuständig ist. Im vierten Teil unserer Serie, die sich mit der Beziehung von Mensch und Hund beschäftigt, geht sie auf die Frage ein, wie und weshalb Hunde ein aggressives Verhalten zeigen. . ...Artikel lesen

31.12.2010, Gießener Anzeiger
Eskalation vorerst abgewendet

Tierschutzverein erhält im Januar von der Stadt einen Pauschalvertrag für Fundtiere

(fm). Gute Nachricht zum Jahresende: Ein letzter Minute gefundener Kompromiss zwischen der Stadt und dem Tierschutzverein (TSV) Gießen und Umgebung sichert die Fundtierversorgung in Gießen bis auf Weiteres. Damit ist vorerst die Zwangsverfügung vom Tisch, die das städtische Rechtsamt am 21. Dezember dem TSV angedroht hatte, falls es bis zum Mittwoch zu keiner „einvernehmlichen Zwischenlösung“ kommen sollte.
Nach Ablauf dieser Frist lenkten beide Seiten am Vormittag ein. „Wir brauchen keine Verfügung zu erlassen, nachdem der Tierschutzverein öffentlich erklärt hat, dass er weiterhin Fundtiere aus Gießen in Obhut nehmen wird“, sagte Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich auf Anfrage. Für den Januar 2011 habe man sich auf einen Pauschalbetrag von 80 Cent pro Einwohner geeinigt. Zudem wolle die Stadt das vom TSV für den 11. Januar angebotene Gespräch wahrnehmen, um gemeinsam die künftige Vertragsgestaltung zu erarbeiten.
„Das ist ein Riesenkompromiss von uns“, ergänzte die stellvertretende TSV-Vorsitzende Katja Kastl. Zum Hintergrund der im allerletzten Moment erfolgten Einigung auf einen Kompromiss sagte die Tierschützerin: „Eine vertraglose Situation geht rein rechtlich nicht.“ Ein Fundtier werde von der Kommune - in diesem Fall von der Stadt Gießen - aufgenommen. „Die Stadt überträgt weiterhin die Fundtierversorgung an das Tierheim.“ Die Kompromissformel von 80 Cent pro Einwohner sei gestern Morgen bei einem Telefonat mit dem Leiter des Rechtsamts, Dietrich Metz, gefunden worden. Zuvor hatte der TSV für Januar ein Euro pro Einwohner gefordert, das Rechtsamt hatte 75 Cent pro Einwohner angeboten.
Durch den in letzter Minute gefundenen Kompromiss für Januar ist auch in der extrem lauten Silvesternacht die Fundtierversorgung im Stadtgebiet sichergestellt. Sollte allerdings am 11. Januar bei der gemeinsamen Gesprächsrunde im Tierheim keine tragfähige Lösung zustande kommen, muss der Tierschutzverein ab Februar erneut mit einer Zwangsverfügung der Stadt rechnen, die ihn verpflichtet, „bis zum 30. 06. 2011 im Stadtgebiet aufgefundene Tiere aufzunehmen, vier Wochen lang zu versorgen und zur Rückgabe an den Eigentümer bereitzuhalten“.

30.12.2010, Gießener Allgemeine
Fundtierversorgung ab Januar nicht gesichert

Gießen (cg). Die Fundtierversorgung in der Stadt Gießen ist ab 1. Januar 2011 nicht gesichert. Der Tierschutzverein, der diese Aufgabe bisher im Auftrag der Stadt wahrgenommen hat, hatte den Vertrag bereits im Sommer zum Jahresende gekündigt. Grund dafür ist nach Aussage des Vorstands, dass die Pauschale von 50 Cent pro Einwohner, die einer Summe von 37 500 Euro entspricht, nicht ausreicht. Um kostendeckend arbeiten zu können, sei eine Pauschale von einem Euro notwendig. Das will die Stadt nicht akzeptieren. Da man sich bisher nicht auf einen Kompromiss einigen konnte, will die Stadt nun auf Grundlage des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung eine Verfügung erlassen, durch die der Tierschutzverein verpflichtet wird, Fundtiere aufzunehmen. Sollte es dazu kommen, würde der TSV Widerspruch einlegen. Beide Seiten versichern, eine einvernehmliche Lösung anzustreben und eine Eskalation vermeiden zu wollen. Gelungen ist dies bisher nicht. TSV-Vorsitzende Rethorn betont: »Wir wollen keinen Gewinn machen, sondern unsere Leistungen kostendeckend vergütet bekommen«.
Theoretisch landen alle Fundtiere ab dem 1. Januar statt im Tierheim nun im Rathaus. Soweit wolle man es nicht kommen lassen, versicherte Rethorn: »Wir weisen die Vierbeiner nicht ab, aber wir schicken der Stadt die Rechnung«. >>> Artikel lesen

30.12.2010, Gießener Anzeiger

Konflikt um Fundtier-Kosten: Stadt droht Tierschutzverein mit Zwangsverfügung
(fm). Das Tischtuch zwischen der Stadt Gießen und dem Tierschutzverein Gießen und Umgebung (TSV) ist noch nicht endgültig zerschnitten, aber es hat einen breiten Riss. Grund dafür sind Differenzen über die Kosten der Fundtierversorgung, Kommunikationsprobleme und das Fehlen eines Klärungsgesprächs. Kurz vor Jahresende ist der Konflikt eskaliert: Unter Berufung auf das Hessische Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung hat die Stadt dem TSV mit einer Zwangsverfügung gedroht. Damit will sie ihn verpflichten, „bis zum 30.6.2011 im Stadtgebiet von Gießen aufgefundene Tiere aufzunehmen, vier Wochen lang zu versorgen und zur Rückgabe an den Eigentümer bereitzuhalten“.
Auslöser für die derzeitige Situation war die fristgerechte Kündigung des seit 7. März 2008 bestehenden Fundtiervertrags mit der Stadt Gießen durch den TSV. Schon am 23. Juni hatte der TSV-Vorstand die Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider in einem Gespräch über die Fundtiersituation und die für den TSV anfallenden Kosten informiert. Dabei wurde deutlich, dass der bestehende Dreijahresvertrag mit gestaffelten Jahrespauschalen von einem Euro pro Einwohner im ersten Jahr und mit 75 und 50 Cent in den Jahren 2009 und 2010 die tatsächlichen Kosten nie gedeckt hat. Der Fehlbedarf in 2008 Jahren betrug 10 000 Euro, in 2009 sogar 33 000 Euro. Für 2010 befürchtete der TSV eine Unterdeckung von 49 000 Euro. Nach der Vertragskündigung legte der TSV der Stadt zwei alternative Vertragsentwürfe vor. Einer sieht eine Laufzeit von drei Jahren und bis 31. Dezember 2013 gestaffelte Pauschalen pro Einwohner in Höhe von 75, 80 und 85 Cent vor. Der andere ist auf ein Jahr beschränkt und nennt für 2011 eine Pauschale von einem Euro pro Einwohner der Stadt Gießen. Gleichzeitig wies der TSV darauf hin, dass das Tierheim an der Vixröder Straße ab 1. Januar kein Fundtier aus der Stadt mehr aufnehmen werde. „Wir sind nicht mehr willens und in der Lage, die Stadt Gießen weiterhin mit jährlich rund 50 000 Euro zu subventionieren“, hieß es in einer Erklärung des Vorstands. >>> Artikel lesen

24.11.2010
Gießener Allgemeine

Richtfest für Hundehaus im Tierheim
Freude über gelungenen Verlauf - Neubau entsteht ohne öffentliche Mittel
Gießen (cg). Im Tierheim wurde gestern das Richtfest für das neue Hundehaus gefeiert. Im Juni waren die alten Zwingeranlagen abgerissen und mit dem Bau des neuen Gebäudes begonnen worden, im kommenden Frühjahr soll der erste Bauabschnitt fertig sein. Der Vorstand des Tierschutzvereins feierte den wichtigen Meilenstein seines Großprojektes gemeinsam mit Mitarbeitern, dem Architekten, Handwerkern, Sponsoren, Freunden sowie Schirmherr Gabor Vago vom HR. Die 2. Vorsitzende Katja Kastl, die in Vertretung der 1. Vorsitzenden Hanna Maria Rethorn zu den Gästen sprach, freute sich sowohl über den reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten als auch über den guten Teamgeist.  Artikel lesen

5.11.2010
Gießener Allgemeine
Landen Fundtiere aus Gießen ab Januar 2011 im Rathaus?

Gießen (cg). Fundtiere landen ab Januar möglicherweise im Rathaus statt im Tierheim. Der Tierschutzverein Gießen hat seinen Fundtiervertrag mit der Stadt zum Jahresende gekündigt.
Hintergrund: Die Pauschale von 50 Cent pro Einwohner, die einer Summe von 37 500 Euro entspricht, reicht laut TSV nicht aus. »Um kostendeckend arbeiten zu können, benötigen wir einen Euro pro Einwohner«, verdeutlicht Geschäftsführer Robert Neureuther. Da die Hälfte der etwa 630 jährlichen Fundtiere aus der Stadt komme und die Kosten entsprechend höher seien als für die Tiere aus Kreisgemeinden, sei auch nur der Stadt gekündigt worden. Mit den übrigen Kommunen wolle man verfahren wie bisher. Für diese der Stadt zugedachte Sonderrolle hat Ordnungsdezernent Thomas Rausch kein Verständnis. Er sieht keine Veranlassung, aus der »solidarischen Vertragsgestaltung«, zu der sich Gießen und die meisten Gemeinden entschlossen hätten, auszuscheren. »Wir sind nicht mehr willens und in der Lage, die Stadt Gießen mit jährlich etwa 50 000 Euro zu subventionieren«, erklärt der Vorstand. Der Verein, das betonen Hanna Maria Rethorn und Katja Kastl vom Vorstand, würde die Fundtierversorgung gerne weiter übernehmen, sieht sich jedoch zu den jetzigen Bedingungen dazu nicht in der Lage. Die Fundtierversorgung ist eine kommunale Aufgabe, die die Stadt dem Tierschutzverein übertragen hat. >>> Artikel lesen



5.11.2010,
Gießener Anzeiger

Verein kündigt Fundtiervertrag mit der Stadt
„Nicht mehr in der Lage, Gießen mit jährlich 50 000 Euro zu subventionieren“ - Kosten deutlich höher als Einnahmen
(fm). Zwischen dem Tierschutzverein Gießen und Umgebung (TSV) und der Stadt Gießen besteht dringender Gesprächsbedarf. Grund: Fristgerecht zum 31. Dezember 2010 hat der Vorstand des TSV den seit 2008 bestehenden Fundtiervertrag (Laufzeit drei Jahre) gekündigt. „Wir sind nicht mehr willens und in der Lage, die Stadt Gießen weiterhin mit jährlich rund 50 000 Euro zu subventionieren“, heißt es in einer TSV-Stellungnahme nach der jüngsten Vorstandssitzung. Damit wird fraglich, was der frühere OB Heinz-Peter Haumann 2008 bei der Vertragsunterzeichnung gesagt hatte: „Wir sind beim Tierschutzverein Gießen und Umgebung gut aufgehoben“. Wenn sich kurz vor Torschluss nicht noch etwas bewegt, wird das Tierheim an der Vixröder Straße ab dem 1. Januar kein Fundtier aus der Stadt mehr aufnehmen. Ab diesem Tag wollen die TSV-Verantwortlichen solche Tiere im Behördenzentrum am Berliner Platz abliefern. >>> Artikel lesen



22.10.2010
Gießener Anzeiger
Schäferhundewelpen „Kava“ und „Kamanja“ suchen liebevolles Zuhause

(fm). Wenn „Kava“ und „Kamanja“ im Hof des Tierheims herumtollen, machen sie einen aufgeweckten Eindruck. Auf Anhieb ist nicht zu erkennen, dass die beiden Schäferhundwelpen in den ersten zwölf Wochen ihres Lebens traumatische Erlebnisse hatten. Erst bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass der Bewegungsablauf der vier Monate alten Hundekinder leicht eingeschränkt ist. Grund dafür waren die frühere Mangelernährung und eine starke Verwurmung.
„Sie haben ihre eigene Geschichte“, sagt Hundetrainerin Astrid Paparone. Zusammen mit drei Wurfgeschwistern kamen die beiden Welpen unterernährt und sehr ängstlich ins Tierheim. Artikel lesen  
beide vermittelt!

4.10.2010
Weltierschutztag
Gießener Allgemeine
Tierschützer fordern einheitlichen Rahmen der Kostenerstattung für Fundtiere!

Gießen (cg) die Fundtierversorgung kostet den Tierschutzverein merh, als er dafür von den Kommunen bekommt. Insbesonders die Gelder der Stadt Gießen, wo die meisten herrenlosen Vierbeiner versorgt werden müssen, reichen nicht aus, betont der TSV-Vorstand. Derzeit zahlt die Stadt jährlich 50 Cent pro Einwohner, notwendig wären aber nach Angaben des Vereinsvorstandes, ein Euro. Die Fundtierversorgung ist eine kommunale Pflichtaufgabe, die Städte und Gemeinden den Tierschutzvereinen übertragen haben.

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4.10.2010
Gießener Anzeiger
Lage der Tierheime wird immer prekärer

(fm). „Die Lage der Tierheime wird immer prekärer“, heißt es in einer Stellungnahme, die das Tierheim Gießen zum Welttierschutztag am heutigen Montag verfasst hat. Mit einem „Offenen Brief“ hat sich auch der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, an die Mandatsträger auf kommunaler Ebene gewandt, um Unterstützung einzufordern. „Für den Neubau des Hundehauses erhalten wir keinerlei Zuschüsse von kommunaler Seite“, schreibt Angela Achenbach-Heinzerling, Mitglied im Tierschutzverein (TSV) Gießen und Umgebung. Die erforderlichen Mittel müsste der TSV aus Spenden, Erbschaften und Mitgliedsbeiträgen aufbringen. Seit Jahrzehnten übernehmen die Tierheime mit großem Engagement als Tierschutzeinrichtungen öffentliche Aufgaben und entlasten die kommunalen Haushalte, betont der TSV. Artikel lesen

 
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