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Aktuelles
Hier finden Sie einige Informationen rund um das Thema Tierschutz.
Tierschutz fängt bei uns zuhause an. Fleisch aus artgerechter Haltung, keine Eier aus Hühnerbatterien oder Bodenhaltung, Infos zu Vogelfütterung im Winter, um nur einige Beispiel zu nennen. Wenn Sie selber einen interessanten Artikel im Internet finden, so freuen wir uns, wenn Sie uns darüber über unser online-Formular informieren, damit wir unsere Seite aktuell und lebendig halten können. Oder schicken Sie uns eine mail an info@tsv-giessen.de.
Vielen Dank für Ihr Interesse, Ihr Tierschutzverein Giessen
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Handel mit Robbenfellen geht weiter EU-Verbot droht Aufweichung
Das im Juli 2009 von der Europäischen Union beschlossene und vor nur wenigen Tagen in Kraft getretene Einfuhrverbot von Robbenfellen und -produkten innerhalb von Europa droht aufgeweicht zu werden. Kurz nach Inkrafttreten des Embargosvor dem Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg bereits die ersten 16 Klagen gegen das Verbot anhängig. Bis die Klage entschieden ist, wird das Einfuhrverbot"Damit ist dem Handel von Robbenprodukten erneut Tür und Tor geöffnet", kommentiert Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. die für Tierschützer vollkommen überraschende Entwicklung in dem langjährigen Streit um Robbenprodukte. Nach Schätzungen werden jährlich fast eine Million Robben für kommerzielle Zwecke bestialisch geschlachtet (TASSO berichtete). Die ersten Anhörungen der Kläger werden nicht vor September erwartet, ein fester Zeitplan für die Entscheidung liegt laut EU auch nicht vor.
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Tierversuche in Hessen dramatisch gestiegen
Die Tierversuche des Landes Hessen sind im Jahr 2009 dramatisch angestiegen. Allein die Forschungseinrichtungen der Wirtschaft des Landes verbrauchten insgesamt 160.744 Tiere, wie der Bund gegen Missbrauch der Tiere jetzt berichtet. Dazu kommen die Tierversuche an den hessischen Universitäten: Allein an der Johann Wolfgang Goethe-Universität kamen 2009 fast 25.000 Tiere ums Leben, fast doppelt so viele wie fünf Jahre zuvor. Angesichts der erschreckenden Zahlen bleibt die Frage, wann man endlich zu alternativen Methoden wechseln wird. Dazu Mike Ruckelshaus vom Bund gegen Missbrauch der Tiere: "Konkret fordern wir von der Landesregierung die Einrichtung einer Professur zur Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch sowie ein landesweites Förderprogramm für die Entwicklung von Alternativmethoden." Darüber hinaus sehe der Bund gegen Missbrauch der Tiere ein nachahmenswertes Beispiel für Hessen in den Koalitionsvereinbarungen der neuen Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, die eine jährliche Reduzierung der Tierversuche um zehn Prozent vorsehen, so Ruckelshaus weiter. "Die Vermutung liegt nahe, dass auch in anderen Bundesländern die Tierversuchszahlen an Universitäten und wirtschaftlichen Forschungseinrichtungen ähnlich wie in Hessen gestiegen sein könnten", unterstützt Philip McCreight von TASSO die Forderung nach alternativen Versuchsmethoden. "Wir benötigen daher dringend eine politische Lösung."
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Wegweisende Entscheidung:Katalonien verbietet Stierkampf
In der spanischen Region Katalonien wird es ab dem Jahr 2012 keine Stierkämpfe mehr geben. Das beschloss das dortige Parlament kürzlich mit 68 zu 55 Stimmen und neun Enthaltungen. Damit ist Katalonien die erste Region auf dem spanischen Festland, die Stierkämpfe abschafft. Als wirtschaftstärkstes Gebiet des Landes könnte die Entscheidung Signalcharakter für ganz Spanien haben. Auf den Kanarischen Inseln ist der Stierkampf bereits seit 1991 verboten.
Der Entscheidung ging ein Volksbegehren voraus, bei dem 180.000 Unterschriften für die Abschaffung des Stierkampfes gesammelt wurden. "Ein großartiger Schritt für den Tierschutz", kommentiert Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO die Entscheidung.
Bio & Fair
Viele Menschen würden zwar gerne gute Biowaren und Biofleisch kaufen, wissen aber nicht, wo das möglich ist.
Hier finden Sie eine große Liste, nach Postleitzahlen und Produktgruppen sortiert. Sicherlich finden Sie auch einen Biohof oder Händler in Ihrer Nähe. ... Liste zum Download
Pressemeldung vom 10.06.2010
Deutscher Tierschutzbund unterstützt Tierschutzinitiativen im Hessischen Landtag
Der Ausschuss für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Hessischen Landtag stimmt heute über drei wichtige Tierschutzinitiativen der Fraktionen CDU, FDP, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der SPD ab, die insbesondere zur Reduzierung von Tierversuchen beitragen sollen. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband Hessen begrüßen dies und erwarten eine breite Unterstützung im Ausschuss. Allein die aktuellen Rekord-Tierversuchszahlen (allein 2,7 Millionen "verbrauchte" Versuchstiere in Deutschland im Jahr 2008) verdeutlichen den akuten Handlungsbedarf.... Artikel lesen...
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